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Aktien Schweiz knüpfen an Vortagesgewinne an

| Quelle: Dow Jones Newswire Web
ZÜRICH (Dow Jones)--Den zweiten Tag in Folge hat der schweizerische Aktienmarkt am Dienstag mit Aufschlägen geschlossen. Diese fielen aber nicht ganz so üppig wie an den übrigen europäischen Börsen aus, denn die defensiven Schwergewichte Roche, Novartis und Nestle bremsten den eidgenössischen Markt. Zudem berichteten Händler von einer Abstufung des lokalen Aktienmarktes durch die Analysten der Bank of America. Rückenwind erhielten Aktien einmal mehr durch nachlassende Sorgen über Corona-Virusvariante Omikron dank zuversichtlicher Aussagen. Dazu wurden Hoffnungen auf eine starke globale Konjunkturerholung von frischen Daten aus China befeuert, aber auch aus Deutschland erreichten positive Daten den Markt.

Der SMI legte um 1,1 Prozent auf 12.514 Punkte zu. Unter den 20 SMI-Werten standen sich 19 Kursgewinner und ein -verlierer gegenüber. Umgesetzt wurden 37,48 (zuvor: 37,53) Millionen Aktien.

Gefragt waren zyklische Aktien. Dies erklärte die relative Schwäche der defensiven Schwergewichte Roche (+0,2%), Novartis (+0,3%) und Nestle (+0,1%). Selbst positive Schlagzeilen vermochten Roche nicht zu stützen. Die EU-Kommission hatte grünes Licht für den Einsatz des monoklonalen Antikörpers Tocilizumab bei schweren Covid-19-Verläufen gegeben. Zudem hatte Recursion eine Kooperation bei der Medikamentenentwicklung mit Roche und ihrer Genentech-Tochter mitgeteilt.

ABB legten um 1 Prozent zu. Der Industriekonzern hatte das Wachstumsziel angehoben. Positiv wurde zudem das EBITDA-Ziel von mindestens 15 Prozent ab dem Jahr 2023 gewertet, auch wenn teilweise an der Börse mit einer Anhebung auf den oberen Rand der alten Spanne zwischen 13 bis 16 Prozent gerechnet worden war. Die Citigroup sah in der Folge weiteres Kurspotenzial und riet weiter zum Kauf der Aktie. Gesucht waren auch die Titel aus dem Luxusgütersegment - getrieben von den positiven Daten aus China und damit dem wichtigsten Markt der Unternehmen. Swatch und Richemont zogen um 4,4 bzw. 5,3 Prozent an.

Clariant (+1,8%) wurden durch eine Hochstufung durch JP Morgan gestützt. Unter den Nebenwerten zeigten sich Cembra (+2,2%) auffällig. Aussagen zur Eigenkapitalrendite und der Dividende kamen gut an. Bei Feintool (+6,2%) beflügelte die Akquisition von Kienle + Spiess den Kurs. Bei der neu aufgestellten Schaffner (+4,4%) gefiel die Steigerung der Ertragskraft.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/flf/ros

END) Dow Jones Newswires

December 07, 2021 11:42 ET (16:42 GMT)

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