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Aktien Schweiz mit Abgaben - Bankenwerte im Fokus

| Quelle: Dow Jones Newswire Web
ZÜRICH (Dow Jones)--Auch am Donnerstag hat sich die Achterbahnfahrt an der schweizerischen Börse fortgesetzt. Die Sorgen um die sich weiter ausbreitende Omikron-Variante traten wieder verstärkt in den Vordergrund und sorgten für Abgaben. Am Vortag war auch in den USA der erste Fall mit der Corona-Variante bestätigt worden. Nach Einschätzung der EU-Krankheitsbekämpfungsbehörde ECDC könnte sich Omikron in den kommenden Monaten zur vorherrschenden Variante in Europa entwickeln. Bisher wurde diese bereits in mehr als 20 Staaten nachgewiesen.

Damit verstärkten sich auch die Sorgen vor erneuten weitreichenden Einschränkungen mit den entsprechend negativen Folgen für die Konjunktur.

Der SMI reduzierte sich um 0,7 Prozent auf 12.178 Punkte. Bei den 20 SMI-Werten standen sich 15 Kursverlierer und fünf -gewinner gegenüber. Umgesetzt wurden 37,63 (zuvor: 32,84) Millionen Aktien.

Im Fokus stand der Banken-Sektor. Vier europäische Banken müssen wegen der Teilnahme an einem Kartell im Devisenkassahandel Strafen zahlen. Die EU-Kommission brummte Barclays, RBS (heute Natwest), HSBC und Credit Suisse Geldbußen von insgesamt 344 Millionen Euro auf. Die UBS muss dank der Kronzeugenregelung nichts zahlen. Die Credit Suisse wurde in einem ordentlichen Verfahren zu einer Zahlung von 83 Millionen Euro verurteilt. Während die Aktien der Credit Suisse 1,0 Prozent verloren, waren die Titel der UBS mit einem Plus von 0,6 Prozent einer der wenigen Gewinner im SMI.

Die am Vortag noch gesuchten Luxusgüter-Hersteller Richemont (-2,1%) und Swatch (-0,6%) standen nun wieder unter Abgabedruck. Der europäische Luxusgütersektor ist nach Einschätzung von HSBC zwar nicht günstig, gleichwohl sei noch ein gewisses Aufwärtspotenzial bei den Kursen vorhanden. Die Aufnahme der Richemont-Aktie in den Stoxx-50 stützte nicht.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/ros/cbr

END) Dow Jones Newswires

December 02, 2021 11:47 ET (16:47 GMT)

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