NewsFinanzmarkt
Werbung

Aktien Schweiz schließen etwas fester - Uhrenwerte gesucht

| Quelle: Dow Jones Newswire Web
ZÜRICH (Dow Jones)--Der Schweizer Aktienmarkt hat am Montag die kleine Erholung vom Freitag noch etwas ausgebaut. Im Fokus stand die Hoffnung, dass die US-Notenbank doch nicht so rasch ihren Kurs Richtung Straffung ändern könnte wie bislang befürchtet. Entsprechende Äußerungen von Robert Kaplan, Dallas-Fed-Präsident, hatten zu Ende der Woche die Märkte in Europa und den USA gestützt. Er verwies auf die konjunkturellen Probleme, die durch die aktuelle Welle der Corona-Pandemie hervorgerufen werden könnten.

Wenn es irgendein Anzeichen dafür gibt, dass sich die US-Wirtschaft verlangsamt, wird die Fed die Käufe nicht zurückfahren", sagte Michael Hewson, Chefanalyst bei CMC Markets. Es sei ein weiter Weg zwischen der Ankündigung eines Tapering und der tatsächlichen Umsetzung, so der Teilnehmer.

Der SMI gewann 0,5 Prozent auf 12.477 Punkte. Bei den 20 SMI-Werten standen sich 18 Kursgewinner und 1 -verlierer gegenüber, unverändert schloss eine Aktie. Umgesetzt wurden 21,59 (zuvor: 29,58) Millionen Aktien.

Tagessieger im SMI waren Richemont (+3,8%) und Swatch (+1,4%). Sie erholten sich von den kräftigen Abgaben der jüngsten Zeit, die von der neuen Welle der Corona-Pandemie in den wichtigen asiatischen Märkten hervorgerufen worden waren. Schwache chinesische Daten und die Regulierungen Pekings hatten die Aktien zusätzlich unter Druck gebracht.

Auch andere Zykliker wie ABB (+0,5%) und Holcim (+1,1%) lagen im Plus, wenn auch unterschiedlich stark. Dagegen tendierten bei den defensiven Werten Roche unverändert, und Nestle gaben leicht ab. Novartis hielten sich gut mit einem Plus von 0,6 Prozent.

Für die Aktie der Cembra Money Bank ging es um 31 Prozent nach unten. Hier belastete die Nachricht, dass der Kooperationsvertrag mit Migros für die Cumulus-Mastercard-Kreditkarte per Juni 2022 endet. Wie der Unternehmensmeldung zu entnehmen ist, arbeitet Migros innerhalb des Konzerns mit der Migros Bank zusammen. Cembra rechnet ab 2022 aufgrund der Beendigung der Partnerschaft vorübergehend mit einem um 10 bis 15 Prozent tieferen Reingewinn gegenüber Plan, was den Kursrutsch auslöste.

Finanzwerte profitierten von steigenden Renditen. Credit Suisse gewannen 0,9 Prozent, UBS 0,5 Prozent. Auch Versicherer waren gefragt.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/raz/ros

END) Dow Jones Newswires

August 23, 2021 11:41 ET (15:41 GMT)

Copyright (c) 2021 Dow Jones & Company, Inc.
Im Artikel erwähnt
Werbung