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Aktien Schweiz zu Wochenbeginn knapp behauptet

| Quelle: Dow Jones Newswire Web
ZÜRICH (Dow Jones)--Mit einem leichten Minus hat der schweizerische Aktienmarkt den Handel zu Wochenbeginn beendet. Rückenwind erhielt der SMI von Finanzwerten. Inflationssorgen und steigende Anleiherenditen drückten indessen übergeordnet auf die Stimmung. Mit höheren Renditen gewinnen Anleihen an Attraktivität und liefern eine Alternative zu risikoreicheren Aktien. Für Bewegung bei Einzelwerten sorgten zudem Analysten-Kommentare.

Der SMI verlor 0,1 Prozent auf 10.697 Punkte. Bei den 20 SMI-Werten standen sich zehn Kursverlierer und neun -gewinner gegenüber, unverändert schlossen Zurich Insurance. Umgesetzt wurden 38,4 (zuvor: 50,59) Millionen Aktien.

Credit Suisse (+1,5) standen an der Spitze des SMI. UBS gewannen 1,3 Prozent. Swiss Re (+1,1%) stützten auch Analysten-Kommentare. So zeigt sich Jefferies von den Gesamtjahreszahlen 2020 zwar enttäuscht. Ermutigend sei allerdings die Management-Prognose für die Schaden-Kosten-Quote gewesen. Überdies gebe es Anlass zur Annahme, dass künftige Erneuerungsrunden keine niedrigeren Prämien ergeben werden.

Sika rückten 0,3 Prozent vor. Nachdem das Unternehmen am Freitag Geschäftszahlen vorgelegt hatte, haben nun Credit Suisse, Morgan Stanley und Jefferies ihre Kursziele für die Aktie nach oben genommen.

Derweil standen verstärkt zyklische Werte auf den Verkaufslisten der Anleger. So gaben Lonza 1,6 Prozent nach. Für die beiden Luxuswerte Richemont und Swatch ging es um 0,7 bzw. 0,5 Prozent nach unten. Tagesverlierer waren SGS mit einem Minus von 2,0 Prozent.

Bei den Nebenwerten standen Kühne & Nagel (+2,2%) im Fokus. Der Konzern übernimmt das chinesische Logistikunternehmen Apex International Corp für einen nicht genannten Betrag. Als strategisch sinnvoll stufen die Analysten von Bernstein den Zukauf in Asien ein. Auch die Citigroup äußerte sich positiv.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/err/cln

END) Dow Jones Newswires

February 22, 2021 11:49 ET (16:49 GMT)

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