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Aktien Wien Schluss: Kursgewinne - AT&S-Aktie springt 5,4 Prozent hoch

| Quelle: dpa-AFX
WIEN (dpa-AFX) - Die Wiener Börse hat den Handel am Donnerstag mit klaren Zuwächsen beendet. Der Leitindex ATX +0,73% schloss um 0,71 Prozent höher auf 3750,52 Punkten. Beflügelnd wirkte am Berichtstag eine starke Stimmung an den internationalen Leitbörsen. Sowohl an der Wall Street als auch in Europa ging es mit den Aktienkursen merklich nach oben.

Die Anleger haben die Hoffnung, dass die Preissteigerungen jetzt den Höhepunkt erreichen und die Inflation danach wieder zurückgeht, hieß es aus dem Handel. Zudem hat sich die Lage am US-Arbeitsmarkt überraschend deutlich verbessert. Die Zahl der wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sank erstmals in der Corona-Krise unter 300 000. Dies sorgte für internationale Unterstützung.

Unter den Einzelwerten in Wien kletterten die AT&S-Aktien in einem starken europäischen Technologiesektor um 5,4 Prozent hoch und markierten damit den Spitzenplatz in Wien. Dahinter gewannen die Papiere des Faserherstellers Lenzing um 2,7 Prozent. Palfinger -3,07% gewannen 2,6 Prozent.

Bei den schwergewichteten Banken verteuerten sich die Titel der Bawag +0,37% um 1,7 Prozent. Die Sektorkollegen Erste Group -0,93% und Raiffeisen Bank International +0,81% gewannen 0,4 Prozent und 0,5 Prozent.

Agrana-Aktien verbesserten sich nach einer Ergebnisvorlage um 0,4 Prozent. Der Frucht-, Stärke- und Zuckerkonzern hat in seinem ersten Geschäftshalbjahr 2021/2022 verglichen zur Vorjahresperiode den Umsatz gesteigert. Das operative Ergebnis, Betriebsergebnis und der Konzerngewinn gingen allerdings zum Teil deutlich zurück. An der positiven Prognose fürs Gesamtjahr hält der Konzern aber fest.

Zumtobel +0,67%-Papiere gaben um ein Prozent auf 9,02 Euro nach. Die Analysten der Berenberg Bank haben sowohl ihr Anlagevotum "Hold" als auch ihr Kursziel von 9,50 Euro für die Aktien des Vorarlberger Leuchtenherstellers bestätigt.

Unter den stärksten Verlierern schwächten sich FACC um 2,9 Prozent ab. Die Post-Aktie verbilligte sich um 2,1 Prozent. Flughafen Wien büßten 2,2 Prozent ein./ste/sto/APA/jha


Quelle: dpa-AFX
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