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BASF mit Sparprogramm auf Kurs - Jobabbau verzögert sich etwas

| Quelle: Dow Jones Newswire Web
FRANKFURT (Dow Jones)--BASF wird den im Rahmen seines Exzellenzprogramms vorgesehenen Abbau von weltweit 6.000 Stellen nun doch nicht komplett bis zum Jahresende über die Bühne bringen. Bei rund einem Zehntel dieser Stellen verzögere sich dies coronabedingt auf 2021, sagte Finanzchef Hans-Ulrich Engel in einer Telefonpressekonferenz. Mit den Einsparzielen sei man aber auf Kurs. Die jährlichen EBITDA-Beiträge aus dem Programm erreichten in diesem Jahr nach seiner Schätzung rund 1,4 Milliarden Euro. Dem stehen Einmalkosten von rund 300 Millionen Euro gegenüber.

Der Chemiekonzern unterzieht sich seit Anfang 2019 einem Umbau. Mit mehr Kundennähe, vereinfachten Strukturen und Prozessen, verbesserter Anlagenverfügbarkeit und dem Abbau von 6.000 Stellen soll das operative Ergebnis ab 2022 jährlich um 2 Milliarden Euro höher ausfallen.

Ende September kündigte BASF zusätzlich den Abbau von 2.000 Stellen in der neu gebildeten internen Dienstleistungseinheit an. Dadurch sollen die Kosten ab 2023 jährlich um weitere 200 Millionen Euro sinken. Für die Einmalkosten im Zusammenhang mit dem Personalabbau bildete BASF im abgelaufenen Quartal Rückstellungen von 313 Millionen Euro.

Kontakt zum Autor: olaf.ridder@wsj.com

DJG/rio/sha

END) Dow Jones Newswires

October 28, 2020 05:43 ET (09:43 GMT)

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