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Borussia Dortmund: Erst Rekordjahr und dann das...

| Quelle: finanztreff

Der Fußballverein Borussia Dortmund <DE0005493092 > gab am Dienstag seine Quartalszahlen bekannt. Nachdem der BVB im Vorjahr noch etliche Rekorde erzielte, muss er im Geschäftsjahr 2018/2019 ein Minus bei Umsatz und Gewinn hinnehmen. Die Gründe: Geringere Transfereinnahmen und das frühe Ausscheiden aus der Champions League.

Der Gewinn betrug 17,4 Millionen Euro, dies entspricht 14,3 Prozent weniger im Vergleich zum Vorjahr. Auch der Umsatz fiel um neun Prozent geringer aus und landete demnach bei 490 Millionen Euro. 

Der Fußball-Bundesligist hatte im Vorjahr Rekorde mit den Transfers von Ousmane Dembélé und Pierre-Emerick Aubameyang nach Spanien und England erzielt. Der Umsatz war auf 536 Millionen Euro geklettert. "Bereinigt um die Transfers ist der Umsatz im Geschäftsjahr 2018/2019 um 18 Prozent auf 370 Millionen Euro gewachsen", zeigte sich Hans-Joachim Watzke als Vorsitzender der Geschäftsführung der Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA zufrieden. Der Verein präsentiere sich zusammen mit Bayern München als starke Lokomotive der Liga, sagte Watzke bei der Vorstellung der Zahlen.

Dank des Zweikampfes um den Titel mit dem FC Bayern und des Erreichens des Achtelfinales in der Champions-League stoppte Borussia Dortmund einen Einbruch beim Verkauf von Fanartikeln. Beim Merchandising waren die Erlöse im Vorjahr um mehr als 25 Prozent geschrumpft. Im abgelaufenen Geschäftsjahr gab es mit 29,9 Millionen Euro ein geringes Plus.

Watzke hielt an seinem 2018 ausgegebenen langfristigen Umsatzziel von 500 Millionen Euro fest. Der Fußball-Manager will diese Marke - ohne Transfererlöse - bis 2025 erreichen.

Mit Blick auf die neue Saison sprach Watzke bislang von einer ausgeglichenen Transferbilanz. «Der Kader hat jetzt ungefähr die Wunschgröße erreicht.» Mit 130 Millionen Euro habe der Verein ungefähr so viel ausgegeben wie eingenommen. In dieser Rechnung sei aber der Transfer von Pulisic im vergangenen Winter bereits enthalten.

Das Geschäftsjahr 2018/2019 endete beim BVB am 30. Juni. Wie im Vorjahr sollen die Aktionäre sechs Cent je Anteilsschein erhalten.

Mit Material von dpa-AFX

Sechs-Monats-Chart Borussia Dortmund (in Euro)
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