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Carl Zeiss Meditec: Q2-Zahlen treiben Aktie an

| Quelle: finanztreff
Foto: Shutterstock.com

Die zuletzt auf ein Tief seit September 2020 gesunkenen Papiere von Carl Zeiss Meditec ziehen am Freitagmorgen deutlich an. Am Aktienmarkt kam es gut an, dass der Medizintechnikkonzern den Lieferkettenproblemen, die unter anderem aus dem Ukraine-Krieg resultieren, mit weiterem Wachstum trotzt und seinen Ausblick bestätigte.

Konkret zog der Umsatz in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2021/22 (Ende September) im Jahresvergleich um 11,5 Prozent auf 855,4 Millionen Euro an, wie der Thüringer MDAX-Konzern +1,07% am Freitag mitteilte. Sämtliche Geschäftsbereiche und Regionen trugen zu dem Plus bei. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) betrug 177,3 Millionen Euro, nach 162,7 Millionen Euro vor einem Jahr. Unter dem Strich kletterte der Gewinn um 28 Prozent auf gut 130 Millionen Euro, vor allem gestützt durch ein besseres Finanzergebnis. Der Vorstand bestätigte seine Jahresprognose.

"Die Lieferkettensituation im Gerätegeschäft hat sich in den letzten Monaten weiter zugespitzt - unter anderem wegen des Ukraine-Kriegs und der Covid-19-Lockdowns in China", sagte Konzernchef Markus Weber laut Mitteilung. "Umso mehr freue ich mich über diese guten Halbjahresergebnisse." 

Das macht die Aktie von Carl Zeiss Meditec

Bei den Anlegern kommen die Zahlen gut an: Die Carl-Zeiss-Aktie +1,18% zog am Freitagmorgen um rund 2,3 Prozent auf 113,15 Euro an. Damit erholen sich die Papiere weiter von ihrem jüngsten Tief bei 104,75 Euro. Im bisherigen Jahresverlauf hat die Aktie allerdings rund 38 Prozent 

Sechs-Monats-Chart Carl Zeiss Meditec (in Euro)
Mit Material von dpa-AFX.
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