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Carnival, Booking.com und American Airlines starten durch – das ist der Grund

| Quelle: DER AKTIONÄR
Wegen nachlassender Sorgen vor der Coronavirus-Variante Omikron vollziehen die Anleger am Montag an den US-Börsen einen erneuten Paradigmenwechsel. Sie schichteten im größeren Stil um von Virus-Gewinnerbranchen wie etwa den Impfstoffwerten in jene Aktien, die in der Krise als besonders stark belastet galten.Am Markt wurde auf hoffnungsvollere Nachrichten aus Südafrika verwiesen, wonach die gesundheitlichen Auswirkungen der neu entdeckten Variante geringer als befürchtet sein sollen. Wie es Marktbeobachter Andreas Lipkow von der Comdirect beschrieb, führte dies Anleger von der "New in die Old Economy".Massiv stieg zum Beispiel das Interesse am Reisesektor, wie deutliche Kursgewinne bei den großen US-Fluggesellschaften zeigten. "Fluggesellschaften heben ab, während die Omikron-Sorgen nachlassen", kommentierte Marktbeobachter Michael Hewson vom Broker CMC Markets eine Rally auch bei den Branchenwerten in Europa. Er verwies dabei auf Berichte, dass die EU schon bald wieder eine Lockerung der Reisebeschränkungen in Erwägung ziehen könnte.Allen voran zogen im US-Handel die Aktien von American Airlines, United Airlines und Delta Air Lines an mit Kurssprüngen zwischen 8,0 und 9,4 Prozent. Außerdem zogen die Titel des Reisebuchungs-Portalbetreibers Booking Holdings um 7,3 Prozent an. Die Titel der Hotelkette Marriott stiegen um 4,9 Prozent und jene der Kreuzfahrtanbieter Carnival sowie Royal Caribbean um bis zu neun Prozent. Von der Airline-Rally wurde auch der Flugzeugbauer Boeing mit einem Anstieg um 3,3 Prozent begünstigt.

Jochen Kauper



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