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Corona-Zahlen steigen – Aktien der Krisen-Profiteure auch

| Quelle: finanztreff

Die Corona-Pandemie belastet am Freitag weiterhin den Aktienmarkt. Zwar locken DAX und Co nach den herben Verlusten vom Vortag einige Schnäppchenjäger. Doch die Angst vor der zweiten Welle sowie eine ganze Reihe an verhagelten Quartalszahlen belasten – und teilen den Markt erneut in Krisengewinner und -verlierer.

Die zweite Welle droht: Am Donnerstag hatte die Zahl der täglich registrierten Neuinfektionen bei 902 gelegen und einen neuen Höchststand für Juli markiert. Aufgrund der steigenden Fallzahlen fürchtet das RKI eine Trendumkehr in Deutschland. Grund dafür sei Nachlässigkeit bei der Einhaltung der Verhaltensregeln.

Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach RKI-Schätzungen mit Datenstand 30.7., 0.00 Uhr, in Deutschland bei 1,02 (Vortag: 1,14). Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel etwa einen weiteren Menschen ansteckt.

Die Furcht vor einer neuen zweiten Welle hat auch den deutschen Aktienmarkt wieder im Griff. Die als Krisenprofiteure gehandelten Aktien von Teamviewer +0,53%, Hellofresh +3,58% und Shop Apotheke +2,38% können am Freitag teils kräftig zulegen.

Deutlichen Kursverlusten hingegen müssen die Krisenverlierer aus der Luftfahrtbranche wie Lufthansa -0,09%, Airbus -1,31% oder TUI -4,45% und die Aktien der Automobilindustrie wie Volkswagen +0,06%, Daimler +0,83% oder BMW +0,27% verkraften.

Mit Material von dpaAFX.
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