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DIE AUTO-WOCHE - das waren die wichtigsten Themen

| Quelle: Dow Jones Newswire Web
Daimler erwartet wegen Chipmangel Dämpfer im dritten Quartal

Daimler-Chef Ola Källenius erwartet wegen des anhaltenden Chipmangels bis Ende September deutlich geringere Verkäufe bei Mercedes. "Mit den Werkschließungen bei Halbleiterlieferanten in Malaysia und anderswo ist die Herausforderung nun noch größer geworden, sodass unser Absatz im dritten Quartal voraussichtlich spürbar unter dem zweiten Quartal liegen wird", sagte Källenius der Automobilwoche.

BMW will Anteil recycelter Materialien in Autos auf 50% erhöhen

BMW setzt in den kommenden Jahren im Automobilbau verstärkt auf recycelte Materialen. Der Anteil recycelter und wiederverwendeter Materialien soll von aktuell durchschnittlich knapp 30 Prozent sukzessive auf 50 Prozent ausgebaut werden. Zudem will BMW den CO2-Fußabdruck seiner Fahrzeuge mit der kommenden Modellgeneration weiter reduzieren. Bis 2030 soll der CO2-Ausstoß je Fahrzeug und gefahrenem Kilometer gegenüber dem Jahr 2019 mindestens halbiert werden.

Volkswagen bietet in Deutschland nun Autos im Abo an

Volkswagen treibt den Aufbau neuer Geschäftsmodelle weiter voran und startet in Deutschland sein AutoAbo. Wie der Konzern mitteilte, können Kunden monatlich die vollelektrischen Fahrzeuge ID.3 und ID.4 abonnieren, den ID.3 soll es ab 499 Euro geben.

Traton schließt Squeeze-Out der MAN SE ab

Die Nutzfahrzeugholding Traton hat den Squeeze-Out der MAN SE mit der Eintragung ins Handelsregister abgeschlossen. Die Börsennotierung der Aktien der MAN SE wird zeitnah eingestellt. Damit ist neben der Scania AB auch die MAN Truck & Bus SE offiziell eine hundertprozentige Tochter des Münchener Unternehmens. Die Barabfindung lag wie bekannt bei 70,68 Euro je Stamm- und Vorzugsaktie.

Greenpeace und DUH verklagen Autokonzerne auf mehr Klimaschutz

Greenpeace und die Deutsche Umwelthilfe (DUH) wollen drei deutsche Autohersteller und einen Ölkonzern auf dem Klageweg zu mehr Klimaschutz zwingen. Wie die Umweltorganisationen mitteilten, wollen sie Volkswagen, BMW, Daimler und Wintershall Dea auf mehr Klimaschutz verklagen. Greenpeace und die DUH fordern die drei Autokonzerne dazu auf, spätestens 2030 aus der Produktion von Verbrennungsmotoren auszusteigen. Dea dürfte spätestens ab 2026 keine neuen Erdgas- und Erdölfelder mehr erschließen.

EY: Führende Autokonzerne mit "phänomenal starkem" 1. Halbjahr

Die Automobilbranche hat sich sehr schnell von der Corona-Krise erholt und im ersten Halbjahr 2021 mehr Gewinn eingefahren als je zuvor. Zu diesem Ergebnis kommt die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young (EY) in einer Analyse nach den Zweitquartalszahlen der 16 weltweit führenden Autokonzerne. Diese erwirtschafteten demnach von Januar bis Juni insgesamt einen operativen Gewinn von 71,5 Milliarden Euro nach einem Verlust von 4,1 Milliarden in der ersten Hälfte des Vorjahres.

Stellantis kauft sich mit First Investors eigenen US-Autofinanzierer

Der Automobilhersteller Stellantis übernimmt das auf Autofinanzierungen spezialisierte US-Unternehmen First Investors Financial Services Group. Den Kaufpreis für den ausschließlich mit Barmitteln finanzierten Zukauf bezifferte die Stellantis NV mit rund 285 Millionen US-Dollar.

Ford und General Motors drosseln Fertigung wegen Chip-Mangel

Ford Motor und General Motors reduzieren wegen des Mangels an Halbleitern ihre Produktion. GM teilte mit, seine beiden wichtigsten Pickup-Werke in Silao, Mexiko, und Indiana vorübergehend stillzulegen. Auch in drei anderen Werken werde für einige Wochen die Produktion gestoppt. Ford wird die Produktion von Pickups in seinen drei Lkw-Werken in den USA ab nächster Woche drosseln.

ANALYSE/Momentan spielt die Musik beim Batterie-Rohstoff Lithium

Lithium hat von allen Rohstoffen am stärksten das Zeug zum "neuen Öl". Es kommt sogar mit dem günstigsten geopolitischen Gepäck daher. Die Preise für die auf Lithium basierenden Chemikalien, die in wiederaufladbaren Batterien verwendet werden, sind in diesem Jahr sprunghaft angestiegen, da gerade in China der Absatz von Elektrofahrzeugen zugenommen hat.

ANALYSE/Chinas Elektroauto-Ambitionen sind kein Hirngespinst

Der Absatz von Elektrofahrzeugen in China nimmt nach einer Phase stagnierenden Wachstums wieder Fahrt auf. Die einheimischen Hersteller von Elektroautos entwickeln sich zudem zu einer ernstzunehmenden Konkurrenz. Nachdem China jahrzehntelang damit zu kämpfen hatte, mit dem ausländischen Know-how im Bereich der Verbrennungsmotoren mitzuhalten, hat es nun eine echte Chance, ausländische Marken im Elektrozeitalter in die Schranken zu weisen.

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

DJG/kla

END) Dow Jones Newswires

September 03, 2021 11:37 ET (15:37 GMT)

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Im Artikel erwähnt
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