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EUR-USD: Angriff auf die 1,20?

| Quelle: Societe Generale

EUR-USD: Angriff auf die 1,20?

EUR-USD hat gestern weiter Kurs auf die Marke von 1,20 genommen. Einen wirklichen Auslöser gab es nicht, Datenveröffentlichungen waren gestern eher mau. Das sieht heute anders aus, denn aus den USA kommen eine Reihe Konjunkturdaten. So dürften die Einzelhandelsumsätze im März kräftig gestiegen sein – unter anderem Dank der Einmalzahlungen der Regierung im Rahmen ihres Konjunkturprogramms. Auch die anderen Daten wie die Industrieproduktion oder die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe dürften klar in Richtung Konjunkturerholung deuten.

Aber was hilft das alles, wenn sich die positive Konjunkturentwicklung nicht bald in höhere Leitzinsen in den USA niederschlägt? Fed-Chef Jerome Powell bekräftigte gestern nochmals, dass Zinserhöhungen noch lange kein Thema sein dürften. Ohnehin würde die US-Notenbank zuerst beginnen, die Anleihekäufe zurückzufahren. Hierfür müsste es aber substantielle Fortschritte in Richtung der Notenbankziele für den Arbeitsmarkt und die Inflation geben. Dieser erste Schritt in Richtung Normalisierung der Geldpolitik dürfte laut Powell zeitlich deutlich vor einer ersten Zinserhöhung liegen.

Vor diesem Hintergrund sind positive Konjunkturdaten aus den USA nicht mehr als ein Strohfeuer für den USD. Eine nachhaltige Aufwertung bleibt schwierig, solange die Fed bekräftigt, dass Zinserhöhungen auf absehbare Zeit kein Thema sind. Für heute könnte der USD aber durch die Konjunkturdaten Unterstützung erhalten. Insofern dürfte für EUR-USD, wenn überhaupt, kaum mehr als ein Antesten der Marke von 1,20 drin sein.

Produktidee: BEST Turbo-Optionsscheine

WKN Typ Basiswert Merkmale
SD9J7L Call EUR/USD Hebel: 12,4
SD9WZ6 Put EUR/USD Hebel: 15,8
Die Darstellung der genannten Produkte erfolgt lediglich in Kurzform.
Die maßgeblichen Produktinformationen stehen im Internet unter https://sg-zertifikate.de zur Verfügung. Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie bei Klick auf die WKN.
Sie sind im Begriff, ein komplexes Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann. Bitte beachten Sie, dass bestimmte Produkte nur für kurzfristige Anlagezeiträume geeignet sind. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers zu informieren, insbesondere um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollends zu verstehen. Die Billigung des Basisprospekts durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen.

SEK: Begrenzte Aussagekraft der Inflationsdaten

In Schweden sind die Preise im März einen Tick deutlicher angezogen als vom Konsens erwartet. Noch im Februar lag die Teuerung unter den Erwartungen, was Spekulationen über negative Zinsen in Schweden angefacht hatte. Mit der gestrigen Veröffentlichung dürften derartige Spekulationen erstmal einen Dämpfer erhalten haben. Allerdings sollten Marktteilnehmer vorerst kein allzu starkes Gewicht auf Inflationsveröffentlichungen legen, denn aufgrund der Corona-Pandemie sind laut Riksbank in diesem Jahr ähnlich wie bereits im vergangenen Jahr starke Schwankungen bei den Daten zu erwarten, und die Interpretierbarkeit ist begrenzt. Handlungsbedarf auf Seiten der Riksbank gibt es ohnehin nicht, denn der aktuelle Anstieg der Inflation liegt im Rahmen der Riksbank-Projektionen. In den kommenden Monaten rechnet die Riksbank mit weiterhin hohen Inflationsraten, für den Sommer erwartet sie allerdings wieder deutlich niedrigere Zahlen, zeitweise sogar unter 1%. Da diese Schwankungen Sonderfaktoren geschuldet sein dürften, wird die Riksbank durch die Inflationsdaten hindurchsehen. Eine Zinssenkung erscheint angesichts der sich erholenden Konjunktur und dem absehbaren Ende der Pandemie unwahrscheinlich. Zinserhöhungen allerdings angesichts der nach wie vor hohen Unsicherheit ebenso. Auch wenn das Land weiterhin auf das Mittel Lockdown verzichtet, so gibt es doch auch hier Corona-Restriktionen.

Inflationsveröffentlichungen sollten aufgrund der begrenzten Aussagekraft und der hohen Unsicherheit in der nächsten Zeit keinen großen Effekt auf die Krone haben. Zwar konnte die SEK gestern nach den höher als erwarteten Inflationsdaten zulegen, dies dürfte allerdings nicht allein auf die Datenveröffentlichung zurückzuführen sein, sondern vor allem auf die positive Stimmung an den Märkten gestern.

Produktidee: BEST Turbo-Optionsscheine

WKN Typ Basiswert Merkmale
SD9QTU Call EUR/SEK Hebel: 5,0
CU02X2 Put EUR/SEK Hebel: 5,2
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Australischer Arbeitsmarkt: Auf die nächsten Monate kommt es an

Die australischen Arbeitsmarktdaten für März konnten positiv überraschen. Die Arbeitlosenquote fiel auf 5,6% und damit etwas mehr als am Markt erwartet und der Stellenaufbau fiel kräftiger aus. Einziger Wermutstropfen ist, dass der Stellenaufbau vor allem bei Teilzeitjobs stattfand, während bei den Vollzeitjobs Stellen abgebaut wurden. Allerdings kommt es nun vor allem auf die nächsten Monate an, denn Ende März lief das Unterstützungsprogramm für Arbeitnehmer der Regierung aus. Dies könnte in den kommenden Monaten zu einem Anstieg der Arbeitslosenquote führen. Insofern liefern die heutigen Daten keinen Grund für die australische Notenbank, irgendetwas an ihrer Geldpolitik zu ändern. Sie dürfte bei ihrer vorsichtigen Haltung bleiben. Viel höhere Notierungen in AUD-USD dürften daher erstmal nicht zu erwarten sein.

Produktidee: BEST Turbo-Optionsscheine

WKN Typ Basiswert Merkmale
CL9AV2 Call AUD/USD Hebel: 8,6
SD9MA3 Put AUD/USD Hebel: 8,4
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Start in die Dividendensaison

Auch in diesem Jahr ist im Frühjahr die Zeit für Hauptversammlungen und so können sich viele Aktionäre über Ausschüttungen freuen. Lesen Sie hier, was Anleger von der kommenden Dividendensaison erwarten können.

Bitte beachten Sie die weiteren rechtlichen Hinweise hier!



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