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Infineon: Lieferengpässe setzen Chip-Aktien unter Druck

| Quelle: finanztreff

Aktien europäischer Chiphersteller und -ausrüster der Branche haben am Donnerstag im schwachen Gesamtmarkt besonders stark nachgegeben. Ein Börsianer verwies auf neue Aussagen zu Lieferengpässen. Auch eine pessimistischere Studie der US-Bank Goldman Sachs zum US-Wirtschaftswachstum belastet die Kursentwicklung zahlreicher Chip-Aktien.

Am Vorabend hatte der US-Netzwerkspezialisten Cisco +0,44% zur Vorlage seiner Quartalszahlen mit Blick auf das restliche Jahr Lieferengpässe hervorgehoben und auch der Entwickler von Graphikprozessoren Nvidia -1,34% hatte auf eine weiterhin angespannte Angebotslage für Bauteile hingewiesen. Vor allem in Asien grassiert zurzeit die Delta-Variante des Coronavirus zunehmend stärker.

Goldman Sachs streicht Prognose 

Die Volkswirte von Goldman Sachs kappten zudem ihre Wachstumsprognose für die USA für 2021 wegen der gestiegenen Inflation, aber auch der Delta-Variante, die weitere Verwerfungen in den Lieferketten mit sich bringe.

Das machen die Aktien von Infineon, Aixtron und Co. 

Die Infineon-Papiere -0,49% büßten am DAX-Ende +0,05% 3,3 Prozent ein. Aixtron -1,78% gaben im MDAX -0,14% um 3,1 Prozent nach und in Paris sackten STMicroelectronics -0,23% um 2,7 Prozent ab. ASML-Papiere -4,48% gaben um 1,8 Prozent nach.

Sechs-Monats-Chart Infineon (in Euro)
Mit Material von dpa-AFX.
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