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Intel: Die Pläne des neuen CEO gehen auf

| Quelle: DER AKTIONÄR

Gute Nachrichten geben der Aktie von Intel im vorbörslichen US-Handel Auftrieb. Zuletzt notierten die Papiere rund ein Prozent im Plus und konnten damit die Kursverluste vom Freitag vollständig wieder wettmachen.

Grund für das vorbörsliche Kursplus: Das US-Verteidigungsministerium hat mit Intel am Montag eine Vereinbarung über die erste Phase des Aufbaus einer Chip-Infrastruktur getroffen. Das mehrphasige Programm namens „Rapid Assured Microelectronics Prototypes – Commercial“ oder kurz „RAMP-C“ soll in den USA ein Foundry-Ökosystem aufbauen, um Halbleiter für kritischen Systeme des Verteidigungsministeriums herzustellen.

„Eine der entscheidendsten Lehren des vergangenen Jahres ist die strategische Bedeutung von Halbleitern und der Wert einer starken heimischen US-Halbleiterindustrie“, kommentierte Intel-CEO Pat Gelsinger die Vereinbarung.

Für das 2021 gestartete Foundry-Dienstleistungs-Geschäft ist der Ministeriumsauftrag ein erster großer Erfolg. Intel selbst hatte bereits im März angekündigt, rund 20 Milliarden Dollar in zwei neue Foundrys zu investieren, um seine Pläne als Auftragsfertiger voranzubringen. Gespräche werden beispielsweise auch mit der Automobil-Industrie geführt.

Intel bleibt bemüht

Doch auch auf Produktseite haben sowohl der Architecture-Day am Mittwoch als auch die Hot-Chip-Konferenz am Wochenende für ein positives Echo gesorgt. So hatten die Analysten von JPMorgan die jüngsten Bemühungen des Chip-Riesen gelobt und die Aktie auf "Overweight" mit einem Kursziel von 78 US-Dollar belassen. Die Veranstaltung des Unternehmens habe die weiterhin starke Stellung des Chipkonzerns beim Halbleiter-Design unter Beweis gestellt, hieß es am Freitag seitens der Experten. Intel sei um die Wiedergewinnung der führenden Stellung in der Branche bemüht.

Benedikt Kaufmann



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