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LATE BRIEFING - Unternehmen und Märkte -2-

| Quelle: Dow Jones Newswire Web
DJ LATE BRIEFING - Unternehmen und Märkte

Der Markt-Überblick am Abend, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

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+++++ FEIERTAGSHINWEIS +++++

MONTAG: In Australien, China, Hongkong und Russland bleiben die Börsen aufgrund eines Feiertages geschlossen.

+++++ AKTIENMÄRKTE (18:24 Uhr) +++++

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INDEX Stand +-% +-% YTD
EuroStoxx50 4.126,70 +0,75% +16,16%
Stoxx50 3.541,36 +0,63% +13,93%
DAX 15.693,27 +0,78% +14,39%
FTSE 7.136,45 +0,68% +9,72%
CAC 6.600,66 +0,83% +18,90%
DJIA 34.356,78 -0,32% +12,25%
S&P-500 4.234,61 -0,11% +12,74%
Nasdaq-Comp. 14.026,26 +0,04% +8,83%
Nasdaq-100 13.959,28 -0,01% +8,31%
Nikkei-225 28.948,73 -0,03% +5,48%
EUREX Stand +-Ticks
Bund-Future 172,97 +10

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+++++ ROHSTOFFMÄRKTE +++++

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ROHÖL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD
WTI/Nymex 71,00 70,29 +1,0% 0,71 +46,3%
Brent/ICE 72,82 72,52 +0,4% 0,30 +42,0%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD
Gold (Spot) 1.879,36 1.897,80 -1,0% -18,44 -1,0%
Silber (Spot) 27,99 27,98 +0,1% +0,01 +6,1%
Platin (Spot) 1.152,00 1.155,20 -0,3% -3,20 +7,6%

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Die Ölpreise legen zu. Hier stützt, dass die Ölnachfrage nach Ansicht der IEA bis Ende 2022 zu den Höchstständen vor der Corona-Pandemie zurückkehren wird. Jedoch wurden die globalen Nachfrageprognosen für das dritte und vierte Quartal 2021 wegen der langsamen Impfkampagnen in ärmeren Ländern leicht gesenkt. Der Goldpreis gibt mit dem festeren Dollar seine Vortagesgewinne wieder ab.

+++++ FINANZMARKT USA +++++

Die US-Börsen zeigen sich zum Ende der Handelswoche wenig verändert. Nachdem der S&P-500 am Donnerstag auf ein neues Rekordhoch geklettert war und auch die anderen Indizes sich in Sichtweite ihrer Allzeithochs befinden, verläuft der Handel insgesamt zurückhaltend. Nach dem unerwartet deutlichen Anstieg der Verbraucherpreise am Vortag seien die Blicke nun bereits auf die Sitzung der US-Notenbank am kommenden Mittwoch gerichtet, hieß es. Bislang wird der weiter zunehmende Preisdruck von der US-Notenbank lediglich als temporär dargestellt. Die Investoren befürchten jedoch unverändert, dass dieser die Fed doch früher als geplant zu einer Straffung der Geldpolitik zwingen könnte. Daher wird auf Hinweise seitens der Fed in der kommenden Woche geschaut. Keine Impulse kamen vom Index der Verbraucherstimmung der Uni Michigen. Die Stimmung der für die US-Wirtschaft so wichtigen Konsumenten hat sich demnach im Juni stärker als erwartet aufgehellt, wobei sich die Inflationserwartungen verringerten. Für die Curevac-Aktie geht es um 7,5 Prozent nach unten. Der Impfstoff des Unternehmens wird für die laufende Impfkampagne in Deutschland nicht eingeplant, da es noch keine Zulassung gegen das Coronavirus gebe und es noch keine festen Lieferzusagen des Herstellers gibt.

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR ++++++

Es stehen keine wichtigen Daten zur Veröffentlichung an.

+++++ FINANZMÄRKTE EUROPA +++++

Fester - Die Sitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) bzw. die Bekanntgabe der US-Verbraucherpreise sind aus Marktsicht gut gelaufen. Eine Reduzierung der Wertpapierkäufe ist für die EZB derzeit kein Thema, während die Anleihemärkte auf den stark gestiegenen Inflationsdruck in den USA sogar mit fallenden Renditen reagiert haben. Mit Blick auf die geldpolitische Entscheidung der US-Notenbank in der kommenden Woche ist das Aufwärtspotenzial im DAX nach Einschätzung aus dem Handel jedoch begrenzt. Die besser als erwartet ausgefallene US-Verbraucherstimmung der Uni Michigan für Juni setzte keine zusätzlichen positiven Akzente. Der DAX wurde vor allem von den Auto-Aktien angeschoben, die bis zu 2,0 Prozent gewannen. "Die Mai-Absatzzahlen von VW bestätigen den positiven Trend", so ein Teilnehmer. Der Bankensektor hinkte mit einem Plus von 0,1 Prozent etwas hinterher. Im DAX gaben Deutsche Bank 1,7 Prozent ab, Commerzbank büßten 1,8 Prozent ein. "Über die Zinsmargen sind die Banken der Verlierer des Renditerückgangs", so ein Händler. Die meisten europäischen Branchenindizes zogen aber an, besonders der Index der Basic Resources mit einem Plus von 1,9 Prozent. Händler verwiesen auf die günstigen Konjunktur-Erwartungen mit der Entspannung in der Pandemie. Für Curevac ging es auf Xetra um 6,4 Prozent nach unten, an der Nasdaq fiel die Aktie noch deutlicher zurück. Das Bundesgesundheitsministerium plant für die laufende Impfkampagne im zweiten Quartal keinen Curevac-Impfstoff ein, da es noch keine Genehmigung der Vakzine gegen das Coronavirus und keine festen Lieferzusagen des Herstellers gibt. Scor schossen um 8,4 Prozent nach oben. Das Unternehmen hat den Rechtsstreit mit Covea beigelegt.

+++++ DEVISEN +++++

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DEVISEN zuletzt +/- % Fr, 7:45 Uhr Do, 17.06 Uhr % YTD
EUR/USD 1,2100 -0,61% 1,2189 1,2175 -0,9%
EUR/JPY 132,76 -0,27% 133,36 133,40 +5,3%
EUR/CHF 1,0881 -0,10% 1,0895 1,0903 +0,7%
EUR/GBP 0,8576 -0,13% 0,8595 0,8607 -4,0%
USD/JPY 109,73 +0,35% 109,42 109,56 +6,2%
GBP/USD 1,4108 -0,48% 1,4181 1,4146 +3,2%
USD/CNH (Offshore) 6,3989 +0,19% 6,3827 6,3928 -1,6%
Bitcoin
BTC/USD 36.737,50 +0,18% 37.134,00 37.079,50 +26,5%

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Der US-Dollar notiert fester, der Dollar-Index legt um 0,5 Prozent zu. Der Euro gibt 0,6 Prozent nach auf 1,21 Dollar. Die Gemeinschaftswährung habe zum Dollar kaum auf die EZB-Sitzung am Vortag reagiert, gegenüber anderen Währungen aber nachgegeben, so Commerzbank-Analystin You-Na Park-Heger. Solange sich an der Kommunikation der EZB nichts ändere, dürfte der Euro angeschlagen bleiben. Bei den neuen Projektionen und der Pressekonferenz sei "im Prinzip für jeden etwas dabei gewesen".

+++++ FINANZMÄRKTE OSTASIEN +++++

Die ostasiatischen Börsen haben sich am Freitag mit kleinen Aufschlägen mehrheitlich der positiven Vorgabe der Wall Street angeschlossen - unter anderem mit einem neuen Rekordhoch des S&P-500-Index. Dass die mit Spannung erwarteten US-Verbraucherpreise für Mai stärker als erwartet gestiegen sind, sorgte zwar für Bedenken bezüglich möglicher geldpolitischer Gegenmaßnahmen, zunächst überwog an den Finanzmärkten aber, dass dies vor allem auch ein Signal für eine starke Konjunktur ist. Zudem schließen sich derzeit viele Akteure offenbar den Einschätzungen der Notenbanken an, dass der starke Preisanstieg nur vorübergehend sein dürfte und Gegenmaßnahmen daher verfrüht kämen. Der Stimmung zuträglich war, dass in den USA die Marktzinsen nach den Preisdaten nicht wie eigentlich zu erwarten gewesen wäre stiegen, sondern weiter zurückgingen. Auch die Renditen japanischer Anleihen sanken. Finanzwerte in der Region wurden eher verkauft, weil die niedrigeren Marktzinsen die Margen im Kreditgeschäft schmälern. Mit dem in den USA bereits gestiegenen und am Freitag weiter auf über 1.900 Dollar zulegenden Goldpreis verteuerten sich in Sydney Aktien von Goldschürfern. Resolute Mining gewannen 7,7 und Newcrest gut 3 Prozent.

+++++ UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 13.30 UHR +++++

Lufthansa setzt Boeing-Jumbo und A350 auf Mallorca-Flügen ein

Angesichts einer sehr hohen Nachfrage nach Flügen von Frankfurt und München nach Palma de Mallorca setzt die Lufthansa auf den beiden Strecken im Sommer Großraumflugzeuge ein. Die Buchungszahlen für das Reiseziel Palma seien zwischen April und Anfang Juni 2021 um das 25-fache gestiegen.

Christoph Mohn löst Liz Mohn als Bertelsmann-Familiensprecher ab

Liz Mohn gibt ihre Ämter als Sprecherin der Familie und als Vorsitzende der Bertelsmann Verwaltungsgesellschaft mbH (BVG) an ihren Sohn ab. Mit Wirkung zum 21. Juni wird Christoph Mohn Familiensprecher und Vorsitzender des BVG-Lenkungsausschusses. Liz Mohn bleibt im BVG und im Bertelsmann-Aufsichtsrat, den Christoph Mohn weiterhin führen wird.

Gesundheitsministerium: Planen aktuell nicht mit Curevac-Impfstoff

Das Bundesgesundheitsministerium plant für die laufende Impfkampagne im zweiten Quartal keinen Curevac-Impfstoff ein, da es noch keine Genehmigung der Vakzine gegen das Coronavirus gebe und noch keine festen Lieferzusagen des Herstellers gibt.

IPO/Berliner Atai Life will bis zu rund 200 Mio Dollar einsammeln

Atai Life Sciences kalkuliert bei seinem Börsendebüt an der Technologiebörse Nasdaq in New York mit einem Preis von 13 bis 15 Dollar je Aktie. Das Berliner Biotech-Unternehmen will 14,3 Millionen Aktien zur Zeichnung anbieten. Binnen 30 Tagen kann überdies eine Mehrzuteilungsoption von weiteren 2,1 Millionen Aktien gezogen werden.

Ströer-Gründerfamilien errichten Stiftungs-Strukturen

Die Gründerfamilien des Außenwerbe- und Medienunternehmens Ströer wollen ihre Kommanditaktien in Familienstiftungen einbringen. Die zuständige Stiftungsbehörde gab am Donnerstag grünes Licht für das Vorhaben, wie die Ströer SE & Co. KGaA am Freitag mitteilte.

Amazon zahlt Beschäftigten in Deutschland ab Juli 12 Euro Einstiegslohn

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

June 11, 2021 12:31 ET (16:31 GMT)

Der Versandhändler Amazon erhöht die Einstiegsgehälter für Beschäftigte an deutschen Logistikstandorten. Die Mitarbeitenden erhalten ab Juli mindestens 12 Euro brutto. Im Herbst 2022 will das Unternehmen den Einstiegslohn erneut erhöhen, dann soll er mindestens 12,50 Euro betragen.

Boeing wird verstärkt nicht abgenommene Max-Jets los

Die unerwartet schnelle Erholung des inneramerikanischen Flugverkehrs wirkt auch für den Flugzeugbauer Boeing segensreich. Es gelingt dem Konzern aus Chicago derzeit beschleunigt, die in der Corona-Pandemie von Kunden nicht abgenommenen Maschinen loszuwerden. Derzeit stehen noch 10 Maschinen auf Halde und suchen einen Käufer, wie aus informierten Kreisen zu erfahren war - verglichen mit rund 100 Flugzeugen dieses Typs im Juli vergangenen Jahres.

Bollore schließt Übernahmeangebot von Vivendi nicht aus

Der Vivendi-Großaktionär Bollore schließt ein Übernahmeangebot für Vivendi nicht aus, falls der Anteil der Bollore SE an dem Medienkonzern die Schwelle von 30 Prozent überschreiten sollte. Bollore ist der größte Aktionär von Vivendi mit einem Anteil von aktuell rund 27 Prozent laut Factset. Dieser Anteil könnte rein rechnerisch steigen, wenn Vivendi das Kapital wie geplant herabsetzt.

Philip Morris plant Aktienrückkauf für bis zu 7 Milliarden Dollar

Philip Morris International wird für bis zu 7 Milliarden Dollar eigene Aktien zurückkaufen. Die Unternehmensführung autorisierte ein entsprechendes Programm. Geplant sei, in den nächsten drei Jahren für 5 bis 7 Milliarden Dollar eigene Aktien zu erwerben.

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/ros

END) Dow Jones Newswires

June 11, 2021 12:31 ET (16:31 GMT)

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Im Artikel erwähnt
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