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LATE BRIEFING - Unternehmen und Märkte

| Quelle: Dow Jones Newswire Web
Der Markt-Überblick am Abend, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

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+++++ AKTIENMÄRKTE (18:23 Uhr) +++++

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INDEX Stand +-% +-% YTD
EuroStoxx50 3.977,83 +0,53% +11,97%
Stoxx50 3.373,39 +0,75% +8,53%
DAX 15.202,68 +0,17% +10,82%
FTSE 6.934,94 +0,72% +6,58%
CAC 6.165,72 +0,57% +11,07%
DJIA 33.450,18 +0,01% +9,29%
S&P-500 4.093,98 +0,34% +9,00%
Nasdaq-Comp. 13.813,55 +0,91% +7,18%
Nasdaq-100 13.739,10 +0,90% +6,60%
Nikkei-225 29.708,98 -0,07% +8,25%
EUREX Stand +-Ticks
Bund-Future 171,95 +35

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+++++ ROHSTOFFMÄRKTE +++++

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ROHÖL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD
WTI/Nymex 59,74 59,77 -0,1% -0,03 +22,7%
Brent/ICE 63,28 63,16 +0,2% 0,12 +22,7%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD
Gold (Spot) 1.757,35 1.737,60 +1,1% +19,75 -7,4%
Silber (Spot) 25,51 25,14 +1,5% +0,37 -3,4%
Platin (Spot) 1.227,00 1.230,05 -0,2% -3,05 +14,6%
Kupfer-Future 4,09 4,05 +0,9% +0,04 +16,1%

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Wenig verändert zeigen sich die Ölpreise. Der Handel verläuft nach Aussage von Teilnehmern weiterhin recht volatil. Mit Blick auf die laufenden Verhandlungen mit dem Iran merkt Ehsan Khoman von MUFG an, es sei unwahrscheinlich, dass irgendeine Vereinbarung vor den Mitte Mai im Iran anstehenden Wahlen erzielt wird. Damit dürfte auch kein zusätzliches Öl aus dem Iran an den Markt kommen, ergänzt ein Beobachter. Der Goldpreis holt seine Vortagesverluste mehr als auf und legt kräftiger zu. Teilnehmer verweisen auf den weiter schwächelnden Dollar.

+++++ FINANZMARKT USA +++++

Die Rekordjagd an der Wall Street setzt sich am Donnerstag fort. Der S&P-500 markierte kurz nach der Startglocke bei 4.094 Punkten ein neues Allzeithoch. Insgesamt zeigt sich der Markt allerdings mit einer uneinheitlichen Tendenz. Der Nasdaq-Composite legt deutlicher zu, hier stützt die weitere Beruhigung am Anleihemarkt, heißt es. "Die Dynamik bleibt positiv für Aktien", sagt Adrien Pichoud, Portfoliomanager und Chefvolkswirt bei SYZ Private Banking. "Die Fed und die Zentralbanken im Allgemeinen werden so wahrgenommen, als hätten sie es nicht eilig, die Zinsen zu erhöhen." Dies wurde durch das Protokoll der jüngsten US-Notenbanksitzung am Vorabend bestätigt. Die Zahl der wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe hat wider Erwarten zugelegt, belastet das Sentiment allerdings nicht. General Motors (GM) verlieren 1,6 Prozent. Der Autohersteller muss wegen der Chip-Knappheit weitere Werke zeitweise stilllegen. Apple (+1,2%) zeigen sich derweil unbeeindruckt von einem Bericht der japanischen Zeitung "Nikkei", wonach ein zu geringes Angebot an Komponenten wie Chips oder Bildschirmen die Fertigung von MacBooks und iPads verzögert. Die iPhone-Fertigung sei davon jedoch nicht betroffen.

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR ++++++

Es stehen keine wichtigen Daten zur Veröffentlichung an.

+++++ FINANZMÄRKTE EUROPA +++++

Mit leichten Aufschlägen haben am Donnerstag die europäischen Aktienmärkte geschlossen. Der marktbreite Stoxx-600-Index, vergleichbar mit dem S&P-500 in den USA, schloss sogar auf einem neuen Allzeithoch. Es macht den Eindruck, dass die Mehrheit der Teilnehmer mit dem aktuellen Niveau zufrieden ist, hieß es. Weiterhin sind die Notenbanken der Garant für die Stabilität. So stützte das Protokoll der jüngsten US-Notenbank-Sitzung die Stimmung. Die Fed rechnet zwar mit einem starken Wachstum, hält aber Diskussionen um Tapering, also eine Reduzierung der Wertpapierkäufe, für verfrüht. KPN (+1,4%) profitierten von einem Bericht im Wall Street Journal, laut dem Stonepeak Infrastructure Partners und EQT an einem Übernahmegebot arbeiten, das den Konzern mit mehr als 15 Milliarden Dollar bewerten würde. Nach Erstquartalsergebnissen gaben Gerresheimer um 2,1 Prozent nach. Für die Aktie von Asos ging es um 3,4 Prozent nach unten. Das Umsatzwachstum des Online-Modehändlers ist während der Coronavirus-Pandemie unter dem Niveau der Wettbewerber wie Zalando oder Boohoo geblieben, sagte Liberum.

+++++ DEVISEN +++++

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DEVISEN zuletzt +/- % Do, 8:44 Uhr Mi, 17:13 Uhr % YTD
EUR/USD 1,1918 +0,40% 1,1872 1,1902 -2,4%
EUR/JPY 130,13 -0,18% 130,27 130,47 +3,2%
EUR/CHF 1,1010 -0,21% 1,1026 1,1034 +1,9%
EUR/GBP 0,8669 +0,34% 0,8629 0,8632 -2,9%
USD/JPY 109,21 -0,57% 109,71 109,64 +5,7%
GBP/USD 1,3748 +0,06% 1,3760 1,3788 +0,6%
USD/CNH (Offshore) 6,5576 +0,14% 6,5554 6,5419 +0,8%
Bitcoin
BTC/USD 57.702,25 +2,71% 57.081,62 56.790,50 +98,6%

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Der Dollar kann seine kleinen Gewinne im Anschluss an das Protokoll der jüngsten US-Notenbanksitzung nicht verteidigen und neigt erneut zur Schwäche. Der Dollar-Index verliert 0,4 Prozent. Commerzbank-Expertin Thu Lan Nguyen spricht von taubenhaften Signalen der Fed. Im Offenmarktausschuss (FOMC) herrsche Einigkeit darüber, dass die beiden Ziele, Vollbeschäftigung und Preisstabilität, trotz eines allgemein besseren Ausblicks noch immer weit entfernt seien. Dies sei die wichtigste Nachricht des Sitzungsprotokolls.

+++++ FINANZMÄRKTE OSTASIEN +++++

Überwiegend aufwärts ist es am Donnerstag an den ostasiatischen Aktienmärkten und in Sydney gegangen. Am meisten tat sich in Hongkong und Sydney, wo die Aufschläge über 1 Prozent betrugen. In Sydney war es bereits das fünfte Plus in Folge. Hauptgewinner in Australien waren Aktien aus dem Rohstoffsektor. Der entsprechende Subindex legte um 2,2 Prozent zu, befeuert von der herrschenden Konjunkturzuversicht, nicht zuletzt dank der Pläne der US-Regierung, ein billionenschweres Infrastrukturprogramm auflegen zu wollen. An den anderen Plätzen tat sich nach in engen Grenzen uneinheitlichen Vorgaben der Wall Street wenig. In Seoul bremsten Abgaben bei Samsung Electronics und LG Electronics von rund 1 Prozent den Kospi etwas. Beide Unternehmen hatten am Vortag Ergebnisindikationen gegeben, die vom Markt verhalten aufgenommen worden waren, weil sie weitgehend den Erwartungen entsprachen. Zu der insgesamt positiven Stimmung an den Börsen trug laut Beobachtern das Protokoll der jüngsten US-Notenbanksitzung vom Vorabend bei. Ihm zufolge wollen die Notenbanker weiter zuwarten, bis ihre Ziele erreicht sind, ehe sie an eine restriktivere Geldpolitik denken. Hitachi Metals legten um 4,9 Prozent zu. Für Auftrieb sorgte laut Händlern ein Zeitungsbericht über Übernahmeinteresse einer Investorengruppe unter Führung von Bain Capital.

+++++ UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 13.30 UHR +++++

RWE liefert auf Sizilien Windstrom an Sofidel

Der Essener Energieversorger RWE hat seinen Onshore-Windpark Alcamo II auf Sizilien abgeschlossen und sich eine Partnerschaft mit dem italienischen Sofidel-Konzern gesichert. Beide Seiten schlossen einen seit Anfang April wirksamen, langfristigen Stromabnahmevertrag (Power Purchase Agreement, PPA) bis 2030, wie der DAX-Konzern mitteilte.

RWE, Orsted und PGE in polnischer Offshore-Auktion erfolgreich

Polens Regierung hat dem Essener Versorger RWE, der dänischen Orsted und dem landeseigenen Energiekonzern PGE Capital Group den Zuschlag für den Bau drei großer Meereswindparks in der Ostsee erteilt. Die Energieregulierungsbehörde in Warschau hat dazu sogenannte zweiseitige Differenzverträge (Contracts for Difference - CfDs) in Aussicht gestellt, wie die Unternehmen mitteilten.

Michelin strebt 2023 Gewinn über Vorkrisenniveau an

Der Reifenhersteller Michelin will die Corona-Krise in den nächsten Jahren hinter sich lassen. Der französische Konzern gab im Rahmen seines Kapitalmarkttages neue Mittelfristziele bis 2023 aus, mit denen er auch das Vorkrisenjahr 2019 übertreffen will.

GM legt weitere Werke wegen Chip-Knappheit zeitweise still

Die Chip-Knappheit macht dem US-Autobauer General Motors (GM) schwerer zu schaffen als gedacht. Wie der Konzern mitteilte, stoppt er die Produktion in mehreren nordamerikanischen Werken und verlängert die Produktionsunterbrechungen in einigen anderen Werken.

Tesla beklagt sich über langsame deutsche Bürokratie

Der US-Autobauer Tesla beklagt sich über die Langsamkeit der deutschen Bürokratie. Beim Bau des Werks in Brandenburg habe Tesla "hautnah erfahren, dass Hindernisse im deutschen Genehmigungsrecht die notwendige industrielle Transformation und damit die Verkehrs- und Energiewende verlangsamen", schreibt die Firma in einer nun bekannt gewordenen Stellungnahme vom Mittwoch zu einem Verfahren zwischen der Deutschen Umwelthilfe (DUH) und der Bundesrepublik vor dem Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg.

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/ros

END) Dow Jones Newswires

April 08, 2021 12:26 ET (16:26 GMT)

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Im Artikel erwähnt
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