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LVMH: China-Fantasie und Richemont schieben Aktie auf Allzeithoch

| Quelle: DER AKTIONÄR

Die LVMH-Aktie profitiert heute von zwei Faktoren. Zum einen will der französische Luxusgüter-Konzern sein China-Geschäft weiter ausbauen. Zum anderen hat der Konkurrent Richemont glänzende Zahlen vorgelegt. In der ersten Jahreshälfte 2021/22 hatten die Genfer den Umsatz und die Profitabilität so stark gesteigert, dass sogar das Vorkrisenniveau übertroffen wurde. 

Konkret erwägt LVMH die Eröffnung seines ersten Louis Vuitton Duty-Free-Geschäfts in Hainan, China, wie scmp.com berichtete. So prüfen die Franzosen ob eine Vereinbarung mit dem staatlichen Betreiber des Einkaufszentrums, der China Duty Free Group, möglich ist, heißt es. Hintergrund: Das Unternehmen betreibt dem größten Duty-Free-Shop der Welt, in dem Kunden beim Shopping die Mehrwertsteuer und Zollgebühren sparen. 

Dieser Schritt dürfte sich für LVMH auszahlen. So hat China vergangenes Jahr den Betrag, den einheimische Verbraucher für zollfreie Waren in Hainan ausgeben können, verdreifacht, wie Reuters berichtete. Im Ausland konnten die reisefreudigen nämlich aufgrund der Corona-Beschränkungen kein Geld ausgeben. Überdies hat China Riesen-Potenzial. So hat das Reich der Mitte laut eines Berichts von ntv.de jeden Tag einen Millionär mehr.  Die Zahl kletterte 2020 um 307 auf 1185, heißt es in dem Bericht, in dem auf das Shanghaier Magazin "Hurun" verwiesen wird.

Die LVMH-Aktie notierte am Freitag zuletzt rund zwei Prozent höher bei 717,80 Euro. Zwischenzeitlich stieg der Luxus-Titel auf 726,60 Euro und markierte damit ein neues Rekordhoch.

Carsten Kaletta



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