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MÄRKTE ASIEN/China-Sorgen belasten Börsen der Region

| Quelle: Dow Jones Newswire Web
TOKIO/SCHANGHAI (Dow Jones)--An den asiatischen Börsen geht es am Mittwoch im späten Geschäft getrieben von Inflationsängsten bergab. Bereits in den USA hatte das Thema belastet. Die chinesischen Erzeugerpreise bewegen sich auf einem 25-Jahreshoch - die Teuerung im produzierenden Gewerbe fiel im Oktober zudem höher als vom Markt veranschlagt aus - gleiches gilt auch für die Verbraucherpreise. Auch der Immobiliensektor in China macht weiter Sorgen. Die Titel des Immobilienentwicklers Fantasia Holdings brechen in Hongkong um über 36 Prozent ein, nachdem sie zuletzt ausgesetzt waren. Die Gesellschaft gerät in massive Liquiditätsprobleme, weil bestimmte Kreditgeber ihr Geld zurückfordern. Und auch beim ohnehin in Schieflage befindlichen Krisenkonzern China Evergrande stehen Fälligkeiten von Anleihen ins Haus.

Das Risiko einer Stagflation steigt weiter", warnt Ökonom Zhiwei Zhang von Pinpoint Asset Management mit Blick auf die chinesischen Daten. Denn neben der hohen Inflation schwächt sich auch das chinesische Wachstum immer deutlicher ab. Die Volkswirte von Nomura haben ihre Schätzungen für das chinesische BIP-Wachstum 2022 auf 4,3 Prozent gesenkt - von zuvor 4,8 Prozent. Neben den harten Lockdown-Maßnahmen identifizieren die Analysten auch die Schwäche des Immobilensektors als Problemfeld. Dazu gesellten sich steigende Schwierigkeiten mit der Stromversorgung. Der Markt unterschätze die Probleme, heißt es.

Mit Abschlägen von jeweils über 1 Prozent führen die Börsen in Schanghai und Hongkong das Feld der Verlierer in der Region an. Vor allem Bankenwerte stehen mit trüben Gewinnaussichten unter Druck. In Tokio zeigt sich der Nikkei-225 leichter. Der Yen verteidigt mit der gesunkenen Risikoneigung der Anleger seine Vortagesaufschläge und belastet so die japanische Börse. Kirin Holdings geben 5 Prozent ab, die Gesellschaft verbuchte einen Gewinneinbruch. Nissan Motor ziehen dagegen um 7 Prozent an, der Automobilkonzern hat seinen Ausblick angehoben.

Zu den schwächeren Handelsplätzen zählt auch die Börse im südkoreanischen Seoul, der Kospi zeigt sich schwach. Belastet wird der Index von den Branchen Fluggesellschaften, Batteriefertigung und Stahl. Die beunruhigenden Nachrichten aus China, aber auch die Verluste an der Wall Street lassen positive Arbeitsmarktdaten verblassen.

In Australien hat der S&P/ASX-200 mit Abschlägen von nur 0,1 Prozent geschlossen - belastet vom Rohstoffsektor. Rio Tinto, Fortescue und BHP verloren zwischen 1,7 und 2,7 Prozent - gedrückt von gefallenen Eisenerzpreisen. Händler sprachen von Sorgen über eine nachlassende Nachfrage aus China.

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Index (Börse) zuletzt +/- % % YTD Ende
S&P/ASX 200 (Sydney) 7.423,90 -0,1% +12,7% 06:00
Nikkei-225 (Tokio) 29.130,55 -0,5% +7,5% 07:00
Kospi (Seoul) 2.930,43 -1,1% +2,0% 07:00
Schanghai-Comp. 3.459,90 -1,3% -0,4% 08:00
Hang-Seng (Hongk.) 24.512,34 -1,2% -9,1% 09:00
Straits-Times (Sing.) 3.226,31 -0,5% +14,0% 10:00
KLCI (Malaysia) 1.517,71 -0,4% -5,6% 10:00

DEVISEN zuletzt +/- % 00:00 Di, 8:35 % YTD
EUR/USD 1,1581 -0,1% 1,1593 1,1594 -5,2%
EUR/JPY 130,71 -0,1% 130,89 130,86 +3,7%
EUR/GBP 0,8543 -0,1% 0,8550 0,8547 -4,3%
GBP/USD 1,3556 -0,0% 1,3559 1,3565 -0,9%
USD/JPY 112,87 -0,0% 112,90 112,87 +9,3%
USD/KRW 1.181,69 +0,2% 1.179,50 1.177,94 +8,8%
USD/CNY 6,3941 +0,0% 6,3928 6,3948 -2,0%
USD/CNH 6,3922 +0,0% 6,3901 6,3940 -1,7%
USD/HKD 7,7895 -0,0% 7,7902 7,7891 +0,5%
AUD/USD 0,7361 -0,2% 0,7376 0,7420 -4,4%
NZD/USD 0,7107 -0,3% 0,7126 0,7160 -1,1%
Bitcoin
BTC/USD 66.527,26 -1,2% 67.329,01 67.870,26 +129,0%

ROHÖL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD
WTI/Nymex 84,18 84,15 +0,0% 0,03 +76,6%
Brent/ICE 85,01 84,78 +0,3% 0,23 +68,0%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD
Gold (Spot) 1.827,02 1.831,91 -0,3% -4,89 -3,7%
Silber (Spot) 24,33 24,38 -0,2% -0,05 -7,8%
Platin (Spot) 1.054,47 1.062,55 -0,8% -8,08 -1,5%
Kupfer-Future 4,34 4,37 -0,7% -0,03 +23,3%
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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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END) Dow Jones Newswires

November 10, 2021 00:40 ET (05:40 GMT)

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