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MÄRKTE ASIEN/Uneinheitlich - Evergrande-Talfahrt geht weiter

| Quelle: Dow Jones Newswire Web
TOKIO/SCHANGHAI (Dow Jones)--Zum Wochenausklang ist an den Börsen in Ostasien und Australien keine einheitliche Tendenz auszumachen. Vielerorts verhindern laut Teilnehmern Konjunktursorgen eine Erholung von den jüngsten Kursverlusten. Die Vorgaben aus den USA sind leicht negativ. Dort hatten es selbst überraschend starke Einzelhandelsdaten nicht geschafft, die Stimmung unter den Anlegern aufzuhellen, weil sie zugleich Inflationsspekulationen schürten.

Zur Zurückhaltung in Asien trägt bei, dass viele Börsen der Region vor einem langen Feiertagswochenende stehen. In Japan findet am Montag und Donnerstag kein Handel statt, in Schanghai bleibt die Börse am Montag und Dienstag geschlossen, in Hongkong am Mittwoch. In Südkorea ruht der Börsenhandel von Montag bis einschließlich Mittwoch.

In Tokio legt der Nikkei-225-Index um 0,5 Prozent zu. Der Kurs von Nippon Steel fällt um 5,5 Prozent, nachdem der Stahlkonzern die Ausgabe einer Wandelschuldverschreibung angekündigt hat.

In Schanghai (-0,6%) lasten noch immer die schwachen chinesischen Konjunkturdaten vom Mittwoch, die Zweifel am Wachstum der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt geweckt hatten.

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HSI leicht erholt - Evergrande setzen Talfahrt fort
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Dagegen macht der Hang-Seng-Index (HSI) in Hongkong nach der Verlustserie der vergangenen Tage 0,4 Prozent gut. Der Index war zuletzt vom immer restriktiveren Vorgehen der chinesischen Behörden gegen heimische Internetunternehmen belastet worden.

Dazu kommt die Sorge, der finanziell schwer angeschlagene Immobilienriese China Evergrande könnte endgültig zahlungsunfähig werden und damit einen Crash des Immobilienmarkts auslösen, aber auch die Banken in Mitleidenschaft ziehen. Am Mittwoch hatte die chinesische Regierung gewarnt, dass der Konzern fällige Kreditzinsen nicht zahlen könne. Evergrande stehen auch am Freitag unter Druck und verlieren fast 12 Prozent.

Marktteilnehmer fürchten, dass ein Zusammenbruch des Unternehmens weite Kreise ziehen und neben Banken auch Bauunternehmen und Zulieferer belasten und nicht zuletzt das Verbrauchervertrauen in China beschädigen könnte. Die Preise für Baustahl geben am Futures-Markt in Schanghai um über 2 Prozent nach.

Der südkoreanische Aktienmarkt zeigt sich nach anfänglichen Verlusten inzwischen behauptet. Berichte, dass Korean Air Lines (+2,4%) im Oktober den Kerosinzuschlag auf internationalen Flügen senken wolle, geben Auftrieb. Angst vor Schäden durch den Taifun Chanthu lasten derweil auf den Aktien von Werftbetreibern. Korea Shipbuilding & Offshore Engineering brechen um rund 11 Prozent ein und Hyundai Mipo Dockyard um rund 7 Prozent.

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Index (Börse) zuletzt +/- % % YTD Ende
S&P/ASX 200 (Sydney) 7.397,60 -0,8% +12,3% 08:00
Nikkei-225 (Tokio) 30.486,53 +0,5% +10,5% 08:00
Kospi (Seoul) 3.130,59 +0,0% +8,9% 08:00
Schanghai-Comp. 3.585,71 -0,6% +3,2% 09:00
Hang-Seng (Hongk.) 24.765,45 +0,4% -8,1% 10:00
Straits-Times (Sing.) 3.060,20 -0,1% +7,6% 11:00
KLCI (Malaysia) 1.548,02 -0,5% -4,4% 11:00

DEVISEN zuletzt +/- % 00:00 Do, 9:15 Uhr % YTD
EUR/USD 1,1772 +0,0% 1,1769 1,1788 -3,6%
EUR/JPY 129,29 +0,1% 129,13 128,93 +2,5%
EUR/GBP 0,8529 -0,0% 0,8531 0,8529 -4,5%
GBP/USD 1,3803 +0,1% 1,3794 1,3822 +0,9%
USD/JPY 109,83 +0,1% 109,73 109,37 +6,4%
USD/KRW 1.178,09 +0,2% 1.175,38 1.173,32 +8,5%
USD/CNY 6,4528 -0,1% 6,4578 6,4405 -1,1%
USD/CNH 6,4467 -0,1% 6,4538 6,4388 -0,9%
USD/HKD 7,7816 -0,0% 7,7827 7,7837 +0,4%
AUD/USD 0,7298 +0,0% 0,7294 0,7317 -5,3%
NZD/USD 0,7074 +0,0% 0,7072 0,7110 -1,5%
Bitcoin
BTC/USD 48.004,76 +0,7% 47.679,51 48.414,51 +65,2%

ROHOEL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD
WTI/Nymex 72,46 72,61 -0,2% -0,15 +50,9%
Brent/ICE 75,50 75,67 -0,2% -0,17 +48,3%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD
Gold (Spot) 1.759,03 1.753,65 +0,3% +5,38 -7,3%
Silber (Spot) 22,95 22,98 -0,1% -0,02 -13,0%
Platin (Spot) 946,40 937,00 +1,0% +9,40 -11,6%
Kupfer-Future 4,28 4,28 +0,1% +0,00 +21,4%
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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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END) Dow Jones Newswires

September 17, 2021 00:52 ET (04:52 GMT)

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Im Artikel erwähnt
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