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MÄRKTE EUROPA/Etwas festere Eröffnung - Continental fallen

| Quelle: Dow Jones Newswire Web
FRANKFURT (Dow Jones)--Europas Börsen sind am Donnerstag mit leichten Kursgewinnen gestartet. Mit Spannung wird nach Berlin geschaut, welche Geschütze die Politik gegen die rasant steigenden Corona-Infektionen auffahren wird. Derweil ist die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen auf 336,9 (Vorwoche: 249,1) gestiegen und erreichte damit den elften Tag in Folge einen neuen Höchststand. Von Interesse ist unter anderem, ob Teile des öffentlichen Lebens wie Gastronomie oder der Einzelhandel erneut in den Lockdown geschickt werden.

Der DAX gewinnt 0,2 Prozent auf 16.278 Punkte, bei 16.290 wurde ein neues Allzeithoch markiert. Für den Euro-Stoxx-50 geht es um 0,2 Prozent auf 4.411 Punkte nach oben. Im Blick steht auch die anstehende Leitzinsentscheidung der türkischen Notenbank. Trotz einer Inflationsrate von 20 Prozent wird mit einer Zinssenkung gerechnet. Das könnte die von Rekordtief zu Rekordtief eilende Lira weiter belasten. Im Handel ist von einer Flucht aus der Lira die Rede.

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Rally am Ölmarkt erst einmal vorbei
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"Die Rally am Ölmarkt ist erst einmal zu Ende", so QC Partners. Aufgrund des hohen Preises würden möglicherweise große Staaten wie die USA und China in einer koordinierten Aktion ihre strategischen Reserven anzapfen. Zudem habe US-Präsident Biden in einem Brief an die Aufsichtsbehörde FTC um die Untersuchung der großen Differenz zwischen dem Preis für Rohöl und dem Preis für Benzin an den Tankstellen gebeten. Sowohl WTI als auch Brent notieren wieder unter 80 Dollar das Barrel. Für den Sektor geht es europaweit um 1,3 Prozent nach unten.

Die Erwartungen an die Zahlen von Thyssenkrupp (+4,4%) waren teils hoch, wurden aber nochmals übertroffen. Jefferies stellt heraus, dass das bereinigte EBIT im vierten Quartal nochmals 30 Prozent oberhalb des Konsens ausgefallen sei. Auch der FCF habe leicht positiv überrascht. Auch der Ausblick überrasche positiv mit einem bereinigten EBIT zwischen 1,5 und 1,8 Milliarden Euro, was mittig rund 35 Prozent über dem Konsens liege.

National Grid reagieren mit Aufschlägen von 0,1 Prozent auf die Halbjahreszahlen. Diese sind nach Einschätzung von RBC Capital etwas über den Schätzungen ausgefallen. Positiv wird auch die Anhebung des Ausblicks zur Kenntnis genommen.

Auf den ersten Blick entspricht das strategische Update von Holcim (-0,3%) weitgehend den Erwartungen der Berenberg-Analysten. Der Konzern bekräftige den Wunsch, die Expansion in neue Produktbereiche fortzusetzen, während er gleichzeitig das Wachstumspotenzial der traditionelleren Produktpalette hervorhebe. Die Analysten sind der Meinung, dass die Finanzprognose für 2025 solide ist und weitgehend mit dem Konsens übereinstimmt.

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Continental unter Druck - Keine Rückstellungen wegen Dieselabgasuntersuchung
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Continental fallen um 2,7 Prozent, nach kräftigeren Abschlägen zur Eröffnung. Für Verunsicherung sorgt die Nachricht, dass CFO Schäfer abberufen wurde. Wie das Unternehmen mitteilte, stehe die personelle Veränderung im Zusammenhang mit den schon bekannten Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Hannover zur Verwendung illegaler Abschalteinrichtungen in Dieselmotoren. CEO Setzer übernimmt zunächst das Finanzressort im Vorstand.

Die Citigroup schreibt in einem Kommentar, dass Continental im Zusammenhang mit der Dieselabgasuntersuchung keine Rückstellungen gebildet habe, aber im Abschnitt "Risiken" im 2020er-Geschäftsbericht auf die Möglichkeit "signifikanter" Geldstrafen verwiesen habe, die sich aus den Ermittlungen ergeben könnten.

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Aktienindex zuletzt +/- % absolut +/- % YTD
Euro-Stoxx-50 4.411,23 +0,2% 10,42 +24,2%
Stoxx-50 3.807,41 -0,0% -1,01 +22,5%
DAX 16.278,06 +0,2% 26,93 +18,7%
MDAX 36.161,38 +0,1% 51,21 +17,4%
TecDAX 3.972,84 +0,6% 22,78 +23,7%
SDAX 17.202,65 -0,0% -4,02 +16,5%
FTSE 7.278,94 -0,2% -12,26 +13,0%
CAC 7.168,93 +0,2% 12,08 +29,1%

Rentenmarkt zuletzt absolut +/- YTD
Dt. Zehnjahresrendite -0,26 -0,01 +0,31
US-Zehnjahresrendite 1,59 -0,00 +0,67

DEVISEN zuletzt +/- % Do, 8:16 Uhr Mi., 17:44 Uhr % YTD
EUR/USD 1,1331 +0,1% 1,1317 1,1311 -7,2%
EUR/JPY 129,40 +0,2% 129,22 129,43 +2,6%
EUR/CHF 1,0517 +0,1% 1,0514 1,0517 -2,7%
EUR/GBP 0,8400 +0,1% 0,8387 0,8393 -6,0%
USD/JPY 114,19 +0,0% 114,13 114,44 +10,6%
GBP/USD 1,3491 -0,0% 1,3499 1,3478 -1,3%
USD/CNH (Offshore) 6,3815 +0,1% 6,3777 6,3797 -1,9%
Bitcoin
BTC/USD 59.564,26 -0,7% 59.674,26 60.250,51 +105,0%

ROHÖL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD
WTI/Nymex 77,79 78,36 -0,7% -0,57 +63,2%
Brent/ICE 79,74 80,28 -0,7% -0,54 +57,6%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD
Gold (Spot) 1.864,60 1.867,53 -0,2% -2,93 -1,8%
Silber (Spot) 25,05 25,08 -0,1% -0,02 -5,1%
Platin (Spot) 1.066,93 1.061,92 +0,5% +5,01 -0,3%
Kupfer-Future 4,23 4,27 -0,8% -0,04 +20,0%
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Kontakt zum Autor: manuel.priego-thimmel@wsj.com

DJG/mpt/ros

END) Dow Jones Newswires

November 18, 2021 03:53 ET (08:53 GMT)

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Im Artikel erwähnt
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