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MÄRKTE USA/Fed-Sitzung bremst Wall Street aus

| Quelle: Dow Jones Newswire Web
NEW YORK (Dow Jones)--Mit Beginn der zweitägigen US-Notenbanksitzung geht der lustlose Handel des Vortages am Dienstag an der Wall Street in eine neue Runde. Die zur Wochenmitte anstehenden Beschlüsse und Aussagen der US-Notenbank halten Anleger im Zaum. Zwar dürfte die Fed keine Änderungen an ihrem geldpolitischen Kurs vornehmen, doch angesichts steigender Konjunktur- und Inflationserwartungen bleiben Anleger skeptisch. Die US-Notenbank könnte früher als geplant zu einer Straffung gezwungen sein, heißt es. Kurz nach Handelsbeginn sinkt der Dow-Jones-Index um 0,3 Prozent auf 33.886 Punkte, S&P-500 und Nasdaq-Composite geben um 0,2 bzw. 0,1 Prozent nach.

Mit abermaligen Allzeithochs am Vortag rufen die hohen Bewertungen auch immer mehr Mahner auf den Plan. Diese verweisen auf die anziehende Inflation sowie die dramatische Corona-Lage in Indien, aber auch in anderen Staaten. In vielen Schwellenländern gebe es überhaupt keine ernst zu nehmenden Impfkampagnen, heißt es. "Uns steht eine wichtige Woche mit Geschäftsberichten aus dem Technologiesektor bevor, dort wirken die Bewertungen etwas überdehnter als in anderen Sektoren", warnt Investmentstratege Stuart Rumble von Fidelity International.

Gleichwohl scheint die laufende Berichtssaison die hohen Bewertungen zu rechtfertigen, allein am Montag hatten 132 im breiten S&P-500 gelisteten Unternehmen Geschäftsbilanzen vorgelegt, 87 Prozent der Unternehmen schlugen dabei die Analystenschätzungen.

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Tesla schwach nach Zahlen
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Die Berichtssaison macht derweil keine Pause: Tesla erzielte im ersten Quartal zwar einen Rekordgewinn, blieb beim Umsatz allerdings knapp hinter den Erwartungen zurück. Der Kurs gibt um 2,8 Prozent nach.

General Electric (GE) sinken um 1,6 Prozent. Das Industriekonglomerat hat im ersten Quartal aufgrund von Restrukturierungsaufwendungen rote Zahlen geschrieben. 3M (-3,7%) hat dank höherer Umsätze in allen Segmenten ihren Gewinn im ersten Quartal gesteigert. Der Mischkonzern übertraf die Markterwartungen auf bereinigter Basis, bestätigte allerdings den Ausblick trotz der positiven Geschäftsentwicklung nur.

Raytheon Technologies ziehen um 1,1 Prozent an. Der Wehrtechnikkonzern schnitt in der ersten Periode besser als gedacht ab.

Gamestop schießen um 7,2 Prozent weiter steil nach oben, nachdem der Kurs schon im regulären Vortageshandel um 11,5 Prozent gestiegen war. Der Computerspiele- und Software-Einzelhändler, dessen Aktie zu Jahresbeginn mit gewaltigen spekulativen Kursbewegungen in die Schlagzeilen geraten war, hat schon länger angekündigte Pläne, eigene Aktien zum stark erhöhten Kurs zu verkaufen, nun umgesetzt.

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UPS liefert mehr Pakete und gute Zahlen ab
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United Parcel Service (+10,7%) schnitt in der ersten Periode klar besser als prognostiziert ab. Lyft verbessern sich um 3,3 Prozent. Hier treibt der Verkauf des Geschäftsbereichs autonomes Fahren für 550 Millionen Dollar an Toyota. Der Fahrdienstleister will dadurch früher als bisher erwartet in die Gewinnzone kommen.

SBA Communications verteuern sich nach Quartalsausweis um 0,9 Prozent. Bei höheren Umsätzen konnte der Nettoverlust im Jahresvergleich verringert werden. Das Unternehmen schnitt dabei besser als von Analysten erwartet ab.

Bei Applied Genetic (-5,5%) drückt der Weggang des wissenschaftlichen Leiters. Trueblue schaffte im jüngsten Quartal den Sprung in die Gewinnzone und übertraf die Erwartungen. Die Aktie des Personaldienstleisters springt um 18,7 Prozent nach oben.

Microvision stürzen um 8,1 Prozent ab. Die Titel des Lasertechnologie-Anbieters wurden in Foren von Privatanlegern in der laufenden Woche um über 47 Prozent nach oben getrieben. Nun wird Kasse gemacht. Snap sinken um 0,3 Prozent, der App-Betreiber will eine Wandelanleihe im Volumen von 1 Milliarde Dollar begeben.

Im Vorfeld der Fed-Beschlüsse passiert am Renten-, Gold- und Devisenmarkt wenig. Erdöl verteuert sich indes etwas deutlicher. Anleger warten auf das Treffen des Erdölkartells Opec mit seinen Kooperationspartnern am Mittwoch. Angesichts der schlimmen Corona-Lage in Indien könnten Förderausweitungen verschoben werden, heißt es. Das Land stelle immerhin den drittgrößten Rohölimporteur der Welt.

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INDEX zuletzt +/- % absolut +/- % YTD
DJIA 33.886,21 -0,28 -95,36 10,72
S&P-500 4.180,85 -0,16 -6,77 11,31
Nasdaq-Comp. 14.131,39 -0,05 -7,39 9,65
Nasdaq-100 14.007,21 -0,14 -18,95 8,68

US-Anleihen
Laufzeit Rendite Bp zu VT Rendite VT +/-Bp YTD
2 Jahre 0,18 1,0 0,17 5,9
5 Jahre 0,86 2,6 0,83 49,6
7 Jahre 1,27 1,5 1,26 62,6
10 Jahre 1,58 1,1 1,57 66,6
30 Jahre 2,26 1,0 2,25 60,7

DEVISEN zuletzt +/- % Di, 8:35 Uhr Mo, 17:32 Uhr % YTD
EUR/USD 1,2076 -0,10% 1,2072 1,2075 -1,1%
EUR/JPY 130,80 +0,11% 130,62 130,60 +3,7%
EUR/CHF 1,1046 -0,05% 1,1056 1,1050 +2,2%
EUR/GBP 0,8692 -0,05% 0,8689 0,8697 -2,7%
USD/JPY 108,34 +0,22% 108,21 108,15 +4,9%
GBP/USD 1,3892 -0,05% 1,3892 1,3885 +1,7%
USD/CNH (Offshore) 6,4830 +0,15% 6,4791 6,4768 -0,3%
Bitcoin
BTC/USD 54.497,75 +2,10% 53.932,76 53.547,00 +87,6%

ROHÖL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD
WTI/Nymex 62,50 61,91 +1,0% 0,59 +28,5%
Brent/ICE 66,09 65,65 +0,7% 0,44 +28,1%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD
Gold (Spot) 1.780,67 1.780,40 +0,0% +0,27 -6,2%
Silber (Spot) 26,27 26,23 +0,2% +0,05 -0,5%
Platin (Spot) 1.247,63 1.247,33 +0,0% +0,30 +16,6%
Kupfer-Future 4,47 4,44 +0,6% +0,03 +26,8%
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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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END) Dow Jones Newswires

April 27, 2021 09:49 ET (13:49 GMT)

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