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MÄRKTE USA/Politische Entspannung befördert Kaufbereitschaft

| Quelle: Dow Jones Newswire Web
NEW YORK (Dow Jones)--Mit Optimismus dürften die Anleger an der Wall Street in den Dienstagshandel gehen. Die Futures auf die Leitindizes liegen deutlich im Plus. Ein Grund sind Meldungen, wonach die US-Parteien im Haushaltsstreit eine Einigung erzielt haben. Zu der Vereinbarung gehört offenbar die Zustimmung der Republikaner zu einer weitaus günstigeren Variante der Grenzsicherung zu Mexiko.

Daneben hoffen die Teilnehmer weiter auf eine Annäherung der Kontrahenten im US-chinesischen Handelskonflikt, wo aktuell Gespräche auf Ministerebene in Peking stattfinden. Anleihe-Experte David Zahn von Franklin Templeton sieht den Streit noch lange schwelen: "Dies wird ein Thema für voraussichtlich eine Dekade oder so sein." Die Märkte müssten lernen, damit zu leben.

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Under Armour überzeugt mit Zahlen

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Daneben zeigt sich die auslaufende Berichtsaison von ihrer freundlichen Seite. Der Sportartikelhersteller Under Armour hat im vierten Quartal dank der Auslandsnachfrage mehr verdient und umgesetzt als erwartet und seinen Ausblick für das laufende Jahr bekräftigt. Die Aktie steigt vorbörslich um 3 Prozent.

Die Amazon-Aktie legt 0,9 Prozent zu. Der Konzern übernimmt das Unternehmen Eero, den Anbieter eines Wifi-Systems, das ohne traditionelle Router auskommt. Es wurden keine finanziellen Details genannt. In einer privaten Finanzierungsrunde im Jahr 2016 war Eero mit 251 Millionen Dollar bewertet worden, wie aus einer Schätzung von Sand Hill Econometrics hervorgeht.

Für die Papiere von Livent geht es gut 5 Prozent abwärts, nachdem der Lithium-Hersteller mit den Ergebnissen für das vierte Quartal unter den Erwartungen des Marktes geblieben ist. Dagegen werden die Titel von Radiant Logistics nach starken Zahlen mit Aufschlägen erwartet.

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Dollar konsolidiert Gewinne

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Am Devisenmarkt kann der Dollar seine jüngsten Gewinne weitgehend halten, so dass der Euro weiter unter 1,13 notiert. Ein Grund für die aktuelle Euro-Schwäche dürften die sich immer weiter nach hinten verschiebenden Zinserhöhungserwartungen für die Eurozone sein nach zuletzt schwachen Konjunkturdaten. Aber auch gegen andere Währungen wie den Yen hat der Greenback sich zuletzt gut geschlagen.

Am Ölmarkt kommt es zu einer größeren Erholung. Dabei stützen die Produktionsbeschränkungen der Opec, zumal Saudi-Arabien zugesichert hat, die vereinbarten Senkungen um eine halbe Million Barrel am Tag auszuweiten. Auch die US-Sanktionen gegen Iran und Venezuela stützen die Preise. Ein Barrel WTI geht 1,9 Prozent höher um bei 53,43 Dollar, Brent steigert sich um 2 Prozent auf 62,76 Dollar.

Gold kann das Gros der Vortagesverluste wieder aufholen. Nach dem monatelangen Aufwärtstrend sehen viele Teilnehmer das Edelmetall als weiterhin aussichtsreiches Investment. Die zahlreichen Unwägbarkeiten aus Politik und Wirtschaft spielen Gold in die Hände. Die Feinunze steigt um 0,4 Prozent auf 1.314 Dollar.

Anleihen sind dagegen nicht gefragt. Die Anleger gingen in aktuell lohnendere Assets, heißt es. Die Rendite der zehnjährigen Staatspapiere steigt um 2,9 Basispunkte auf 2,68 Prozent.

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US-Anleihen
Laufzeit Rendite Bp zu VT Rendite VT +/-Bp YTD
2 Jahre 2,51 1,6 2,49 130,6
5 Jahre 2,50 2,4 2,47 57,2
7 Jahre 2,59 3,2 2,55 33,9
10 Jahre 2,68 2,9 2,65 23,9
30 Jahre 3,02 2,5 2,99 -5,1

DEVISEN zuletzt +/- % Di, 8:46 Mo, 18:38 % YTD
EUR/USD 1,1291 +0,12% 1,1280 1,1276 -1,5%
EUR/JPY 124,67 +0,15% 124,74 124,51 -0,9%
EUR/CHF 1,1380 +0,49% 1,1332 1,1323 +1,1%
EUR/GBP 0,8780 +0,13% 0,8769 0,8767 -2,4%
USD/JPY 110,42 +0,03% 110,59 110,43 +0,7%
GBP/USD 1,2859 -0,02% 1,2865 1,2861 +0,8%
Bitcoin
BTC/USD 3.582,75 -0,40% 3.577,25 3.589,75 -3,7%

ROHOEL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD
WTI/Nymex 53,43 52,41 +1,9% 1,02 +16,9%
Brent/ICE 62,76 61,51 +2,0% 1,25 +15,4%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD
Gold (Spot) 1.313,52 1.308,12 +0,4% +5,40 +2,4%
Silber (Spot) 15,79 15,71 +0,5% +0,08 +1,9%
Platin (Spot) 788,86 786,50 +0,3% +2,36 -1,0%
Kupfer-Future 2,78 2,79 -0,5% -0,01 +5,5%
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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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February 12, 2019 08:10 ET (13:10 GMT)

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