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Marktüberblick: Beiersdorf nach Zahlen unter Druck

| Quelle: Societe Generale

Angetrieben von positiven Vorgaben aus Asien sowie einem steigenden Konjunkturoptimismus unter den Anlegern, starteten deutsche Aktien mit kräftigen Zugewinnen in die neue Handelswoche. Der DAX stieg um 1,63 Prozent auf 12.733 Punkte. MDAX und TecDAX legten um 1,72 und 1,26 Prozent zu. Die Marktbreite gestaltete sich sehr positiv. In den drei genannten Indizes gab es 90 Gewinner und sechs Verlierer. Das Aufwärtsvolumen lag bei 91 Prozent. Im DAX wechselten 78,2 Millionen Aktien (Vortag: 54,0) im Wert von 2,92 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,54) den Besitzer. Alle Sektorenindizes verbuchten Zugewinne. Am deutlichsten nach oben ging es mit Banken und Technologiewerten. Deutsche Bank haussierte an der DAX-Spitze um 3,90 Prozent. Infineon und Daimler folgten mit Aufschlägen von 3,33 und 3,13 Prozent. Die volatile Wirecard-Aktie sackte als Schlusslicht im Leitindex um 20,64 Prozent ab. Als einziger weiterer DAX-Verlierer fiel Beiersdorf um 1,91 Prozent. Die Aktie rutschte damit unter die 200-Tage-Linie. Der Konzern hatte mit seinen Umsatzzahlen enttäuscht und gab weiterhin wegen der Corona-Pandemie keinen Ausblick. Im MDAX sprang Commerzbank nach Personalien um 7,48 Prozent nach oben.

In den USA konnte der nationale ISM-Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor im Juni von zuvor 45,4 auf 57,1 Punkte und damit deutlich in den expansiven Bereich ansteigen, was auch die Kauflaune bei den Anlegern hob. Experten hatten im Schnitt lediglich einen Anstieg auf 50,1 Zähler prognostiziert. An der Wall Street notierte der Dow Jones Industrial zur Schlussglocke 1,77 Prozent fester bei 26.287 Punkten. Der von Technologiewerten geprägte Nasdaq 100 verbesserte sich um 2,53 Prozent auf 10.604 Zähler. 68 Prozent der Werte an der NYSE endeten im Plus. Das Aufwärtsvolumen betrug 77 Prozent. 96 neuen 52-Wochen-Hochs standen 30 neue Tiefs gegenüber. Alle Sektoren bis auf Versorger verbuchten Aufschläge. Zyklische Konsumwerte und Kommunikationsdienstleister führten die Gewinnerliste an.

Am Devisenmarkt litt der US-Dollar stark unter der erhöhten Risikofreude. Der Dollar-Index verlor gegen Ende des New Yorker Handels 0,40 Prozent auf 96,76 Punkte. Der Euro konnte gegenüber allen anderen Hauptwährungen aufwerten. EUR/USD stieg um 0,56 Prozent auf 1,1311 USD. Ebenfalls gesucht war der Austral-Dollar vor der heutigen Zinsentscheidung der RBA.

Der S&P GSCI Rohstoffindex für 24 Spotpreise stieg um 0,45 Prozent auf 334,35 Punkte. Brent-Öl verteuerte sich um 0,58 Prozent auf 43,05 USD. Der Preis für US-Erdgas haussierte um 5,02 Prozent auf 1,82 USD. Comex-Kupfer notierte 1,35 Prozent fester bei 2,79 USD. Gold handelte mit einem Aufschlag von 0,28 Prozent bei 1.795 USD (1.579 EUR). Silber, Platin und Palladium rückten zwischen 1,02 und 1,63 Prozent vor.

Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite um einen Basispunkt auf minus 0,45 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen verharrte bei minus 0,45 Prozent. Der Euro-Bund-Future schloss 0,05 Prozent höher bei 176,09 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes endete einen Basispunkt höher bei 0,69 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte tendierten heute früh uneinheitlich. Der MSCI Asia Pacific Index notierte wenig verändert bei 165,39 Punkten. Der chinesische CSI 300 setzte seine Rally mit einem Plus von zuletzt rund 1,7 Prozent fort. Die Aktie von Samsung Electronics stand trotz besser als erwarteter Quartalszahlen unter Druck und belastete den koreanischen Kospi.

Heute stehen von der Makroseite die Daten zur deutschen Industrieproduktion im Fokus. Unternehmensseitig richtet sich der Blick auf Heidelbergcement. Der Baustoff-Konzern hatte gestern nach Börsenschluss Abschreibungen im Wert von etwa 3,4 Milliarden EUR aufgrund von Belastungen aus der Corona-Pandemie angekündigt. Im nachbörslichen Handel stand die Aktie unter Druck.

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