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Marktüberblick: RWE nach Zahlen gesucht

| Quelle: Societe Generale

Am deutschen Aktienmarkt überwogen am Donnerstag nach einer Flut an Quartalszahlen von Unternehmen die negativen Vorzeichen. Besser als erwartete US-Arbeitsmarktdaten boten den Kursen keine Unterstützung. Der DAX schloss 0,49 Prozent tiefer bei 12.994 Punkten. Für den MDAX der mittelgroßen Werte ging es um 0,26 Prozent abwärts auf 27.708 Punkte. Gegen den Trend verbesserte sich der TecDAX um 0,60 Prozent auf 3.123 Zähler. In den drei genannten Indizes gab es 36 Gewinner und 62 Verlierer. Das Abwärtsvolumen lag bei 68 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX betrug 60,1 Millionen Aktien (Vortag: 62,4) im Wert von 2,26 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,21). Mit Blick auf die Sektorenperformance hatten Einzelhandelswerte, Versorger und Telekommunikationswerte die Nase vorne. Schwach tendierten vor allem Bauwerte, Banken und Versicherungen. RWE haussierte an der DAX-Spitze um 2,64 Prozent. Der Versorger hatte mit den vorgelegten Quartalszahlen auch seine Gewinnerwartung an das Gesamtjahr angehoben. Adidas kletterte dahinter um 1,70 Prozent. Deutsche Telekom notierte nach Zahlen 1,32 Prozent fester. Wirecard verlor als Schlusslicht 10,55 Prozent. Nach den am Mittwochabend beschlossenen neuen Regeln des Indexanbieters Stoxx für insolvente Unternehmen muss sich die Aktie am 19. August aus dem Leitindex verabschieden. Deutsche Bank büßte nachrichtenlos 2,26 Prozent ein. Deutsche Wohnen gab nach der Bilanzvorlage um 1,93 Prozent nach. Varta sprang im MDAX um 7,44 Prozent. Thyssenkrupp brach nach einem schwachen Ausblick um 16,30 Prozent ein.

An der Wall Street verlor der Dow 0,28 Prozent auf 27.897 Punkte. Der technologielastige Nasdaq 100 zog hingegen um 0,18 Prozent an auf 11.178 Zähler. 57 Prozent der Werte an der NYSE schlossen im Minus. Das Abwärtsvolumen lag bei 61 Prozent. Es gab 59 neue 52-Wochen-Hochs und drei neue Tiefs. Einzige Sektoren im Plus waren Kommunikationsdienstleister und Technologie. Sehr schwach tendierten Energiewerte und Immobilienaktien.

Am Devisenmarkt notierte der Dollar-Index gegen Ende des New Yorker Handels 0,13 Prozent tiefer bei 93,24 Punkten. EUR/USD stieg um 0,25 Prozent auf 1,1813 USD.

Der S&P GSCI Rohstoffindex für 24 Spotpreise notierte 0,07 Prozent fester bei 352,05 Punkten. Brent-Öl verbilligte sich um 1,03 Prozent auf 44,96 USD. Der Preis für US-Erdgas kletterte nach Lagerbestandsdaten um 1,39 Prozent auf 2,18 USD. Comex-Kupfer stieg um 0,54 Prozent auf 2,89 USD. Gold handelte 0,14 Prozent höher bei 1.949 USD (1.654 EUR). Silber sprang um 6,69 Prozent auf 27,72 USD.

Am Rentenmarkt handelte die Umlaufrendite unverändert bei minus 0,47 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen zog bis zum Abend um fünf Basispunkte auf ein 6-Wochen-Hoch bei minus 0,41 Prozent an. Der Euro-Bund-Future sackte um 0,59 Prozent auf 175,34 Punkte ab. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes legte um zwei Basispunkte auf ein 2-Monats-Hoch bei 0,71 Prozent zu.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh uneinheitlich. Der MSCI Asia Pacific Index notierte unverändert bei 171,05 Punkten. Konjunkturdaten aus China boten ein gemischtes Bild.

Heute stehen von der Makroseite die Juli-Daten zum Einzelhandelsumsatz und zur Industrieproduktion in den USA im Fokus. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von Varta, Hella und Klöckner & Co.

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