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Marktüberblick: Warren Buffett bewegt die Kurse

| Quelle: Societe Generale

Am deutschen Aktienmarkt überwogen zur Wochenmitte klar die negativen Vorzeichen. Als Belastungsfaktor wirkte die Sorge vor einem deutlichen Anstieg der Inflation. Der DAX verlor 1,10 Prozent auf 13.909 Punkte. MDAX und TecDAX endeten 1,22 und 1,29 Prozent schwächer. In den drei genannten Indizes gab es 19 Gewinner und 76 Verlierer. Das Abwärtsvolumen lag bei 76 Prozent. Alle Sektoren standen unter Druck. Am schwächsten präsentierten sich Einzelhandelswerte, Softwaretitel und Technologieaktien. Beiersdorf sackte nach der Vorlage von Geschäftszahlen am DAX-Ende um 5,89 Prozent ab. Händler verwiesen zur Begründung vor allem auf enttäuschende Aussagen zur Profitabilität im laufenden Jahr.

An der Wall Street bot sich ein gemischtes Bild. Der Dow Jones Industrial verabschiedete sich mit einem Plus von 0,28 Prozent auf einem Rekordhoch bei 31.613 Punkten aus dem Handel. Der technologielastige Nasdaq 100 verlor hingegen 0,53 Prozent auf 13.700 Punkte. 56 Prozent der Werte an der NYSE verbuchten negative Vorzeichen. Das Abwärtsvolumen lag bei 55 Prozent. Es gab 164 neue 52-Wochen-Hochs und zehn Tiefs. Verizon legte als stärkster Wert im Dow um 5,23 Prozent zu. Hier beflügelte die Meldung, dass die Investorenlegende Warren Buffett die Aktie über die Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway gekauft hat. Aus demselben Grund gewann Chevron als zweitstärkster Wert im Dow 3,15 Prozent hinzu. Da Buffett seine Apple-Beteiligung reduziert hat, hielt diese Aktie mit einem Abschlag von 1,76 Prozent die rote Laterne im Leitindex.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh überwiegend schwächer. Vor allem Technologiewerte standen unter Druck. Der MSCI Asia Pacific Index handelte 0,81 Prozent tiefer bei 218,86 Punkten. Der S&P Future notierte zuletzt 0,23 Prozent im Minus. Für den DAX wird gemäß der vorbörslichen Indikation (13.918) ein wenig veränderter Handelsstart erwartet.

Heute richtet sich der Blick von der Makroseite auf den Philadelphia-Fed-Index, die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe aus den USA und die US-Daten zu den Baubeginnen und Baugenehmigungen. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von Daimler, MTU, Airbus, Walmart und Nestle. Mit kräftigen Abschlägen dürften die Aktien von K+S und Thyssenkrupp aufgrund von Nachrichten vom Vorabend in den Handel starten. Bei K+S prüft die Bafin den Konzernabschluss 2019. Thyssenkrupp hatte gemeldet, dass der Verkauf des Stahlgeschäfts an Liberty Steel gescheitert sei.

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