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MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte -2-

| Quelle: Dow Jones Newswire Web
DJ MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte

Der Markt-Überblick am Mittag, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

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+++++ FEIERTAGSHINWEIS +++++

DONNERSTAG: In Südkorea bleiben die Börsen wegen des Entedankfestes geschlossen.

FREITAG: In Südkorea bleiben die Börsen wegen des Entedankfestes geschlossen und in China wegen des Mondfestes

+++++ AKTIENMÄRKTE (13.27 Uhr) +++++

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Stand +-% +-% YTD
S&P-500-Future 2.979,50 +0,03% +18,59%
Euro-Stoxx-50 3.514,10 +0,43% +17,08%
Stoxx-50 3.196,46 +0,50% +15,81%
DAX 12.362,10 +0,76% +17,08%
FTSE 7.337,05 +0,95% +8,02%
CAC 5.619,02 +0,46% +18,78%
Nikkei-225 21.597,76 +0,96% +7,91%
EUREX Stand +-Ticks
Bund-Future 174,14 +38

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+++++ ROHSTOFFMÄRKTE +++++

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ROHOEL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD
WTI/Nymex 58,07 57,40 +1,2% 0,67 +20,9%
Brent/ICE 62,96 62,38 +0,9% 0,58 +13,7%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD
Gold (Spot) 1.492,29 1.486,00 +0,4% +6,29 +16,4%
Silber (Spot) 18,10 18,02 +0,4% +0,08 +16,8%
Platin (Spot) 938,31 931,00 +0,8% +7,31 +17,8%
Kupfer-Future 2,61 2,61 -0,1% -0,00 -1,4%

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Die Ölpreise ziehen etwas an im Vorfeld der Bekanntgabe der US-Lagervorräte. Am Vorabend hatte ein US-Branchenverband einen deutlich stärkeren Rückgang seiner Lagervorräte in der vergangenen Woche berichtet als er für die offiziellen Daten mit 2,4 Millionen Barrel erwartet wird.

+++++ AUSBLICK AKTIEN USA +++++

Die Anleger an der Wall Street scheinen dem neuesten positiven Signal im US-chinesischen Handelsstreit nicht recht zu trauen. Obwohl das chinesische Kabinett zwei Listen mit Importprodukten veröffentlicht hat, die im Handelsstreit mit den USA von höheren Zöllen ausgenommen sein sollen, weil sich beide Seiten auf die nächste Runde der Handelsgespräche im Oktober vorbereiten, deutet die Vorbörsenindikation lediglioch auf behauptete Kurse zum Handelsstart am Mittwoch in den USA hin. Etwas dämpfend wirke laut Marktbeobachtern, dass die Erwartungen an das EZB-Treffen am Donnerstag zuletzt etwas gesunken seien. So rechneten viele Marktakteure nun mit weniger geldpolitischen Stimuli für die lahmende Wirtschaft als noch vor einigen Tagen. Hinzu kommt der Dollar als Bremser. Mit 1,1019 je Euro bewegt er sich weiter im Bereich eines Zweieinhalbjahreshochs, weil die Gemeinschaftswährung unter den erwarteten geldpolitischen Lockerungen leidet. Das verteuert US-Exporte in die Eurozone.

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR ++++++

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- US
14:30 Erzeugerpreise August
PROGNOSE: 0,0% gg Vm
zuvor: +0,2% gg Vm
Kernrate (ohne Nahrungsmittel und Energie)
PROGNOSE: +0,2% gg Vm
zuvor: -0,1% gg Vm

16:30 Rohöllagerbestandsdaten (Woche) der staatlichen
Energy Information Administration (EIA)

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+++++ FINANZMÄRKTE EUROPA +++++

Freundlich - Die Blicke richten sich hoffnungsvoll auf die EZB-Sitzung am Donnerstag. Börsianer bewegt vor allem die Frage, ob die EZB ein neues Wertpapierkaufprogramm (Quantative Easing - QE) auflegen wird. Galt dies in der Vorwoche noch nahezu als ausgemachte Sache, wird die Chance dafür nun nur noch 50:50 gesehen. Aufgehellt wird die Stimmung davon, dass China eine Liste mit Importprodukten aus den USA erstellt hat, die im Zuge der Vorbereitung neuer Handelsgespräche im Oktober von Strafzöllen ausgenommen werden. Nach einer asl wenig chancenreich aussehenden Übernahmeofferte der Börse Hongkong (HKEX) geht es für die Aktie der Londoner Börse (LSE) um 4,7 Prozent nach oben. In Amsterdam feiert Prosus ein spektakuläres Börsendebüt. Die Tochtergesellschaft des südafrikanischen Medienkonzerns Naspers, hatte den Referenzpreis für die 1,62 Millionen börsennotierten Aktien auf 58,70 Euro gelegt. Aktuell kostet die Aktie 74,46 Euro, 26,9 Prozent über dem Ausgabepreis. Prosus vereinigt Naspers internationale Investitionen in Internetunternehmen. Im DAX geht es für Merck um 1 Prozent nach oben. Die Darmstädter erwarten für die kommenden Jahre ein profitables Wachstum - getragen von allen Unternehmensbereichen. Inditex verlieren nach der Vorlage der Halbjahreszahlen 2,9 Prozent. Laut den Analysten von Bryan Garnier ist die Marge im zweiten Quartal unter der Erwartung geblieben.

+++++ DEVISEN +++++

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zuletzt +/- % Mi, 7:40h Di, 17:30h % YTD
EUR/USD 1,1005 -0,40% 1,1049 1,1048 -4,0%
EUR/JPY 118,53 -0,23% 119,12 118,51 -5,7%
EUR/CHF 1,0937 -0,18% 1,0964 1,0935 -2,8%
EUR/GBP 0,8910 -0,37% 0,8938 0,8945 -1,0%
USD/JPY 107,70 +0,17% 107,80 107,28 -1,8%
GBP/USD 1,2351 -0,04% 1,2366 1,2352 -3,2%
USD/CNY 7,117 +0,06% 7,1104 7,1126 +3,5%
Bitcoin
BTC/USD 10.082,93 -0,07% 10.010,87 10.174,50 +171,1%

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Der Euro fällt im Vorfeld der erwarteten geldpolitischen Lockerung durch die EZB am Donnerstag zurück auf die marke von 1,10 Dollar.

+++++ FINANZMÄRKTE OSTASIEN +++++

Freundlich - Für verhaltene Kauflaune sorgten Hoffnungen auf eine lockere Geldpolitik der EZB. Zudem gab es leicht positive Impulse von der Wall Street. In der kommenden Woche steht zudem die Sitzung der US-Notenbank an, bei der von Anlegern fest mit einer Zinssenkung gerechnet wird. Stützend wirkte, dass Peking im Vorfeld der nächsten Runde von Handelsgesprächen mit den USA zwei Listen mit Produkten veröffentlicht hat, die von höheren Strafzöllen auf US-Waren ausgenommen sein sollen. Auch die Entlassung des US-Sicherheitsbeauftragen John Bolton sei als günstiges Zeichen für die Märkte gewertet worden, hieß es. Aus geopolitischer Sicht verringerten sich damit Kriegsrisiken, insbesondere mit Blick auf Syrien, Venezuela und den Iran. In Taiwan stiegen Aktien von Apple-Zulieferern, nachdem Apple am Vortag eine Reihge neuer Produkte vorgestellt hatte, darunter das iPhone 11. Largan zeigten sich 3,3 Prozent fester. Für Catcher und Pegatron ging es um 2,9 bzw. 1,3 Prozent nach oben. Taiwan Semiconductor notierten 0,6 Prozent höher.

+++++ CREDIT +++++

Die Risikoprämien am europäischen Kreditmarkt legen im Vorfeld der EZB-Sitzung leicht zu. Vor allem die Entwicklung am Anleihenmarkt macht etwas zu schaffen. Wegen der Zurückhaltung der Investoren vor dem wichtigen EZB-Termin kämen kaum neue Anleihen an den Markt, heißt es.

+++++ UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 7.30 UHR +++++

BASF, Eramet und Suez entwickeln Batterie-Recycling-System in Europa

BASF sowie die beiden französischen Unternehmen Eramet und Suez wollen gemeinsam ab Januar ein Kreislaufsystem für das Recycling von Lithium-Ionen-Batterien in Europa entwickeln. Ziel sei es, in einem geschlossenem Kreislaufsystem Lithium-Ionen-Batterien aus Elektrofahrzeugen zu recyceln und die Produktion neuer Lithium-Ionen-Batterien in Europa zu ermöglichen, wie die drei Unternehmen mitteilten.

Merck kann auf schnellere US-Zulassung für Tepotinib hoffen

Die Prüftherapie Tepotinib des deutschen Pharmakonzerns Merck hat von der US-Zulassungsbehörde FDA den so "Breakthrough Therapy"-Status erhalten.

Merck bestätigt Ausblick - profitables Wachstum auch über 2020 hinaus

Der Pharma- und Technologiekonzern Merck erwartet für die kommenden Jahre ein profitables Wachstum - getragen von allen Unternehmensbereichen. Merck befinde sich nunmehr in der Wachstums- und Expansionsphase seiner Strategie und liege dabei gut im Plan, teilten die Darmstädter anlässlich ihres Kapitalmarkttags mit.

Volkswagen leidet im August unter schwachen Nachfrage aus Westeuropa

Der Autobauer Volkswagen hat wegen einer schwächeren Nachfrage in Westeuropa, inklusive Deutschland, bei seiner Marke VW im August 3,8 Prozent weniger Fahrzeuge ausgeliefert als im Vorjahr. In Europa rutschte der Absatz um 9,9 Prozent auf 119.500 Fahrzeuge ab.

Wirecard kooperiert mit US-Fintech Credibly

Der Bezahldienstleister Wirecard startet eine Kooperation zur Digitalisierung von Finanzierungen mit dem US-Fintech Credibly. Im Rahmen der Zusammenarbeit wird Wirecard dem Unternehmen ermöglichen, Betriebskapital an seine Kunden auf physischen und digitalen Karten auszugeben.

Schaeffler-CEO: Autozulieferer müssen zunehmend flexibler werden

Schaeffler sieht angesichts der Trendwende zu Elektromobilität zunehmend unsichere Zeiten auf die Autozulieferer zukommen. Für die Hersteller sei eine immer wichtigere Frage, wie die eigenen Kapazitäten künftig ausgerichtet werden, sagte Schaeffler-CEO Klaus Rosenfeld vor dem Internationalen Club Frankfurter Wirtschaftsjournalisten.

Hong Kong Exchanges will für 29,6 Mrd GBP die Londoner Börse übernehmen

Die Hongkonger Börse will für 29,6 Milliarden britische Pfund in bar und Aktien die London Stock Exchange (LSE) übernehmen. Die Hongkonger Börse offeriert den LSE-Aktionären 2.045 Pence in bar und 2,495 neue HK Exchange Aktien. Das Angebot bewertet jede LSE-Aktie mit 8.361 Pence, basierend auf dem Schlusskurs der HK Exchange von 245,20 Hongkong Dollar am 10. September.

MTU Aero Engines kauft teure Anleihe mehrheitlich zurück

MTU Aero Engines hat die angekündigte Verbesserung der Kapitalstruktur mit dem teilweisen vorzeitigen Rückkauf einer bis 2023 laufenden, teuren Wandelschuldverschreibung abgeschlossen.

Vapiano weitet Verlust aus, sieht sich aber auf Kurs

Vapiano hat im zweiten Quartal und im Halbjahr die zumeist Verluste sowohl operativ als auch unter dem Strich ausgeweitet. Der Umsatz legte nominal zwar zu, allerdings verringerte er sich auf vergleichbarer Fläche wegen sinkender Gästezahlen.

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

September 11, 2019 07:29 ET (11:29 GMT)

Hermes International bestätigt nach Halbjahr Mittelfristprognose

Der Luxusgüterhersteller Hermes International hat im ersten Halbjahr mehr verdient und umgesetzt und den Mittelfristausblick bestätigt. Das für seine Lederhandtaschen bekannte Unternehmen steigerte das Nettoergebnis im Halbjahr auf 754 von 706 Millionen Euro vor Jahresfrist. Der Umsatz legte wechselkursbereinigt um 15 Prozent auf 3,28 Milliarden Euro zu.

Inditex wächst weiterhin

Das spanische Modeunternehmen Inditex hat seinen Nettogewinn im ersten Halbjahr gesteigert und erwartet 2019 insgesamt ein flächenbereinigtes Umsatzplus im prozentual mittleren einstelligen Bereich. Die Muttergesellschaft der Handelskette Zara verdiente im Halbjahr 1,55 Milliarden Euro, nachdem es im Vorjahreszeitraum 1,41 Milliarden Euro waren. Der Umsatz stieg um 7 Prozent auf 12,8 Milliarden Euro, wie Inditex mitteilte.

Lukoil kauft 25 Prozent an kongolesischem Ölfeld

Russlands Ölkonzern Lukoil hat sich mit 25 Prozent am kongolesischen Ölfeld Marine XII beteiligt. Verkäufer des Anteils, der mit 800 Millionen Dollar bewertet wurde, war die New Age M12 Holding.

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/gos

END) Dow Jones Newswires

September 11, 2019 07:29 ET (11:29 GMT)

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Im Artikel erwähnt
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