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MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte

| Quelle: Dow Jones Newswire Web
Der Markt-Überblick am Mittag, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.

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+++++ FEIERTAGSHINWEIS +++++

FREITAG: In Österreich bleiben die Börsen wegen des Feiertages "Maria Empfängnis" geschlossen.

+++++ AKTIENMÄRKTE (13.05 Uhr) +++++

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INDEX Stand +-% +-% YTD
S&P-500-Future 2.630,90 +0,06% +17,75%
Euro-Stoxx-50 3.566,56 +0,14% +8,39%
Stoxx-50 3.156,16 -0,13% +4,84%
DAX 13.023,30 +0,19% +13,43%
FTSE 7.364,11 +0,22% +3,10%
CAC 5.376,81 +0,05% +10,58%
Nikkei-225 22.498,03 +1,45% +17,70%
EUREX Stand +-Ticks
Bund-Future 163,36 -7

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+++++ ROHSTOFFMÄRKTE +++++

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ROHÖL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD
WTI/Nymex 56,23 55,96 +0,5% 0,27 -1,3%
Brent/ICE 61,66 61,22 +0,7% 0,44 +5,2%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD
Gold (Spot) 1.256,20 1.263,41 -0,6% -7,21 +9,1%
Silber (Spot) 15,88 15,96 -0,5% -0,08 -0,3%
Platin (Spot) 901,75 902,50 -0,1% -0,75 -0,2%
Kupfer-Future 2,95 2,94 +0,6% +0,02 +17,0%

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+++++ AUSBLICK AKTIEN USA +++++

Die Wall Street könnte nach der Stabilisierung am Vortag nun wieder leicht in den Vorwärtsgang schalten. Am Donnerstag deutet der Future auf den S&P-500 auf eine gute behauptete Eröffnung am Kassamarkt hin. Doch im Vorfeld des US-Arbeitsmarktberichts für November am Freitag dürften sich die Anleger verstärkt an der Seitenlinie halten. Zudem droht wieder einmal die Stilllegung der Regierungsinstitutionen wegen fehlender Haushaltsmittel, vor der US-Präsident Donald Trump am Mittwoch explizit gewarnt hatte. Dazu kommen die Unsicherheiten im Nahen Osten, nachdem die US-Regierung Jerusalem am Vortag als Hauptstadt von Israel anerkannt hatte. An Konjunkturdaten stehen lediglich die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe auf der Agenda. Diese dürften nur einen Tag vor der Veröffentlichung des US-Arbeitsmarktberichts für den November aber nur mäßiges Interesse hervorrufen. Ökonomen erwarten für November einen Aufholeffekt am US-Jobmarkt, nachdem die Wirbelstürme im Oktober und September die Statistik stark durcheinander gewirbelt hatten. Unter den Einzelwerten könnte die Broadcom-Aktie zu den größeren Gewinnern gehören, nachdem der Halbleiterkonzern im vierten Quartal besser als erwartet abgeschnitten hat. Die Gesellschaft erhöhte zudem die Zwischendividende. Die Aktie steigt vorbörslich um 4,7 Prozent. Für die Titel von Lululemon Athletica geht es um 7,6 Prozent nach oben. Der Yoga-Bekleidungshersteller wartete mit besser als prognostiziert ausgefallenen Geschäftszahlen auf.

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR ++++++

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-US
14:30 Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)
PROGNOSE: 236.000
zuvor: 238.000

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+++++ FINANZMÄRKTE EUROPA +++++

Die seit über zwei Wochen laufende volatile Seitwärtsbewegung an den Börsen in Europa setzt sich auch am Donnerstag fort. Dabei kann der DAX die 13.000er Marke wieder zurückerobern. Der Handel verläuft in vergleichsweise ruhigen Bahnen, einige Investoren schließen bereits ihre Bücher für das Jahr. Größere Transaktionen sind kaum noch zu erwarten. Viele Marktteilnehmer warten bereits auf Impulse vom US-Arbeitsmarktbericht für November und neuen Handelsdaten aus China, die beide am Freitag bekannt gegeben werden. Etwas zurück hinter dem breiten Markt bleiben Öl- und Rohstoffaktien. Am Mittwoch waren die Ölpreise im US-Handel deutlich gesunken, nachdem neue Vorratsdaten einen überraschend starken Anstieg der Benzinlager gezeigt hatten. Der DAX bleibt anfällig für Rückschläge. "Besonders US-Anleger sichern sich vor dem Jahresende ihre kräftigen Gewinne in Europa", sagt ein Marktteilnehmer. Deshalb werde voraussichtlich auch der fallende Euro die Kurse zunächst nur wenig stützen. Der Druck auf den Euro habe genau vor zwei Wochen eingesetzt, als die Verkäufe von US-Anlegern begonnen hätten, heißt es. Diese Entwicklung dürfte enden, sobald die Aktienportfolios verkauft seien. Auf Grund der sich ausdünnenden Nachrichten machen Analystenkommentare zunehmend die Kurse. So hat Kepler Cheuvreux eine große Autostudie veröffentlicht, dabei bleibt VW (plus 2,9 Prozent) der Top-Pick im Sektor. Das Kursziel für die Wolfsburger haben die Analysten auf 220 von 190 Euro erhöht und in der Folge auch das Kursziel für den Großaktionär Porsche (plus 1,9 Prozent) nach oben genommen. BMW (minus 0,1 Prozent) empfehlen die Analysten dagegen weiter zu reduzieren und haben das Kursziel leicht auf 77 Euro gesenkt. Die Aktie des Wettanbieters Ladbrokes Coral schießt um über 25 Prozent nach oben. Kurstreiber sind bestätigte Gespräche über eine mögliche Fusion mit GVC Holdings. Die am Mittwoch um über 60 Prozent abgestürzte Aktie des Möbelhändlers Steinhoff gibt um weitere rund 30 Prozent nach. Das Unternehmen will seine Liquidität um 2 Milliarden Euro aufbessern. Es habe Interessensbekundungen von Dritten an einigen Unternehmensteilen gegeben, zudem soll sich eine Tochter selbst refinanzieren, teilte das Unternehmen am Vorabend mit.

+++++ DEVISEN +++++

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DEVISEN zuletzt +/- % Do, 8:18 Mi, 17:29 % YTD
EUR/USD 1,1788 -0,05% 1,1794 1,1782 +12,1%
EUR/JPY 132,89 +0,09% 132,77 132,31 +8,1%
EUR/CHF 1,1702 +0,14% 1,1685 1,1672 +9,3%
EUR/GBP 0,8838 +0,27% 0,8815 1,1362 +3,7%
USD/JPY 112,73 +0,16% 112,56 112,29 -3,6%
GBP/USD 1,3339 -0,32% 1,3381 1,3386 +8,1%
Bitcoin
BTC/USD 15.138,28 +5,68% 14.449,99 12.740,27 1.485,67

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+++++ FINANZMÄRKTE OSTASIEN +++++

Die Börsenwelt in Ostasien und Australien hat sich am Donnerstag zweigeteilt gezeigt: Während sich der Aktienmarkt in Tokio von den starken Vortagesverlusten erholte und auch andere Börsen im Plus lagen, hielt die jüngste Schwäche in Schanghai an. Auch in Südkorea und auf Taiwan ging es weiter abwärts. Vor den wichtigen US-Arbeitsmarktdaten und den ebenso bedeutsamen Handelsdaten in China am Freitag dürften sich einige Anleger zurückgehalten haben. Die Volatilität dürfte bis zu den Daten hoch bleiben, vermuteten Börsianer. In Tokio erholte sich der Nikkei-225 um 1,5 Prozent auf 22.498 Punkte, nachdem er am Vortag um 2 Prozent abgestürzt war. Nachdem der Alleingang von US-Präsident Donald Trump mit der Anerkennung von Jerusalem als Hauptstadt Israels die Anleger am Vortag in den vermeintlich sicheren Yen-Hafen getrieben hatte, fiel der Yen-Kurs nun wieder etwas. Das begünstigte die Erholung am japanischen Aktienmarkt. In Australien steckten Investoren einen schwächer als erwartet ausgefallenen Handelsbilanzüberschuss weg, nachdem jüngst bereits das BIP enttäuscht hatte. Zudem stützte der nachgebende Austral-Dollar. Der S&P/ASX-200 legte nach drei Verlusttagen in Folge trotz schwacher Exporte um 0,5 Prozent zu. In China belasteten Maßnahmen gegen die Luftverschmutzung, weil sie die wirtschaftliche Aktivität bremsen könnten. Dies könnte auch die Exporte Australiens belastet haben, denn China ist der wichtigste Handelspartner des Kontinents. Vor allem die Eisenerzausfuhren dürften weiter leiden, hieß es. In Hongkong waren es vor allem Automobilwerte und Immobilienentwickler, die den Index bremsten - Aufschläge bei Schwergewichten stützten hingegen.

+++++ CREDIT +++++

Kaum verändert zeigen sich am Donnerstag die Risikoprämien gegen den Ausfall von europäischen Staats- und Unternehmensanleihen (Credit Default Swaps; CDS). Das Geschäft sei weiterhin sehr dünn. Viele Marktteilnehmer hätten die Bücher Richtung Jahresende bereits geschlossen, auch Emissionen gebe es so gut wie keine, heißt es im Handel.

+++++ UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 7.30 UHR +++++

Audi verkauft dank China und USA mehr Autos im November

Audi hat auch im November mehr Autos verkauft und dabei von Zuwächsen in China und den USA profitiert. Weltweit setzte der Premiumhersteller mit 160.000 Fahrzeugen 4,5 Prozent mehr ab als vor einem Jahr. Von Januar bis November lag der Absatz mit knapp 1,7 Millionen Autos jedoch noch um 0,8 Prozent unter dem Vorjahresniveau.

Commerzbank kooperiert mit HSBC bei Wertpapierabwicklung

Die Commerzbank kooperiert mit der deutschen Tochter der britischen Großbank HSBC bei der Wertpapierabwicklung. Deutschlands zweitgrößte Bank habe mit der HSBC Transaction Services GmbH eine strategische Partnerschaft in dem Bereich vereinbart. Im Zuge dessen werde die Commerzbank ihre Wertpapierabwicklung in ein neues Joint Venture auslagern, an dem die Frankfurter Bank einen 20-prozentigen Anteil halten werde.

Ford baut Elektroauto in Mexiko und nicht in USA

Ford wird ein neues Elektroauto in Mexiko fertigen und nicht, wie ursprünglich geplant, im US-Werk im Bundesstaat Michigan. Dort wolle sich der zweitgrößte US-Autokonzern besonders auf das autonome Fahren konzentrieren. Angesichts der massiven Kritik von US-Präsident Donald Trump an Plänen diverser Hersteller, die Autos im Ausland fertigen und dann in die USA importieren, könnte die Kehrtwende von Ford durchaus riskant sein.

Volkswagen platziert Anleihen über 2 Milliarden Euro

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

December 07, 2017 07:07 ET (12:07 GMT)

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