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Ölpreise auf Erholungskurs

| Quelle: Societe Generale

Energie: Ölpreise auf Erholungskurs, “Omikron”-Sorgen lassen nach

Die Ölpreise befinden sich weiter auf Erholungskurs. Gestern legten sie um knapp 5% zu und auch heute setzt sich der Anstieg zunächst fort. Brent steigt am Morgen auf 74 USD je Barrel, WTI handelt wieder oberhalb der Marke von 70 USD. Damit haben die Ölpreise etwa die Hälfte des Einbruchs von Ende November/Anfang Dezember wieder rückgängig gemacht. Die allergrößten Sorgen vor der Omikron-Variante des Coronavirus, die den Preisabsturz ausgelöst hatten, haben sich fürs Erste verflüchtigt. So berichtet Südafrika, wo die Variante entdeckt wurde, zwar eine deutliche Zunahme der Infektionszahlen. Allerdings scheint der Krankheitsverlauf milder zu sein als bei der bisher dominierenden Alpha-Variante. Sollte sich dies bestätigen, dürften die Auswirkungen auf die Ölnachfrage weitaus geringer sein als der heftige Preiseinbruch nahelegt. Die Entscheidung der OPEC+ von letzter Woche, an der Produktionserhöhung im Januar festzuhalten und damit Zuversicht für die Nachfrage zu signalisieren, scheint sich damit rückwirkend betrachtet als richtig zu erweisen. Bestätigt wird dies durch die Anhebung der offiziellen Verkaufspreise durch Saudi-Arabien. Preisunterstützend ist auch, dass die Atomgespräche mit dem Iran in der letzten Woche die deutlichen Differenzen zwischen den Verhandlungsparteien offenbart haben. Eine baldige Annäherung oder gar Einigung erscheint somit kaum realistisch und die US-Sanktionen werden daher wohl noch für einige Zeit in Kraft bleiben. Zusätzliches Öl aus dem Iran dürfte also auf absehbare Zeit nicht an den Markt gelangen. China hat in der Nacht Daten zu den Rohöl- und Gasimporten im November veröffentlicht. Die Rohöleinfuhren stiegen auf 10,17 Millionen Barrel pro Tag, blieben damit aber knapp 1 Millionen Barrel pro Tag unter dem Vorjahresniveau. Nach elf Monaten liegen die Importe 7,3% niedriger als im Vorjahreszeitraum. Die Erdgasimporte stiegen um 17% auf 10,73 Millionen Tonnen und damit auf das höchste Niveau seit Januar. Das soll vor allem auf höhere Pipelinelieferungen aus Russland zurückzuführen sein. Die Lieferungen von LNG sanken dagegen laut Daten von Refinitiv Eikon auf das niedrigste Niveau seit Februar. Sie wurden offenbar von den stark gestiegenen Preisen gebremst.

Produktidee: Faktor-Optionsscheine

WKN Typ Basiswert Merkmale
SB3T50 Long Oil Brent Future Faktor: 4
SD3V9L Short Oil Brent Future Faktor: -4
SD1CL9 Long WTI Light Crude Future Faktor: 3
SD2TAS Short WTI Light Crude Future Faktor: -3
SB3T44 Long Natural Gas Future Faktor: 2
SB3T7T Short Natural Gas Future Faktor: -2
Die Darstellung der genannten Produkte erfolgt lediglich in Kurzform.
Die maßgeblichen Produktinformationen stehen im Internet unter https://sg-zertifikate.de zur Verfügung. Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie bei Klick auf die WKN.
Sie sind im Begriff, ein komplexes Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann. Bitte beachten Sie, dass bestimmte Produkte nur für kurzfristige Anlagezeiträume geeignet sind. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers zu informieren, insbesondere um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollends zu verstehen. Die Billigung des Basisprospekts durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen.

Edelmetalle: Keine Unterstützung für Gold von den Finanzanlegern

Noch bevor die ETF-Anleger in den letzten Tagen Bestände veräußert haben, haben sich die spekulativen Finanzinvestoren bei Gold weiter zurückgezogen: Gemäß Daten der CFTC-Statistik wurden die Netto-Long-Positionen in der Woche zum 30. November um 13% auf gut 92 Tausend Kontrakte abgebaut, ein 4-Wochentief. In der Berichtswoche davor war der Abbau sogar noch größer. Diese Anlegergruppe hat somit wohl maßgeblich zum Preisrückgang von Gold seit Mitte November beigetragen. Die Preisbewegung von Gold seit dem letzten Datenstichtag lässt vermuten, dass die spekulativen Finanzinvestoren bislang nicht wieder in den Goldmarkt zurückgekehrt sind. Dies finden wir etwas verwunderlich, da viele Aktienmärkte zuletzt korrigiert haben und die Anleiherenditen gefallen sind. Beides hätte eigentlich die Attraktivität von Gold als alternative Anlage erhöhen sollen. Der Absturz von Bitcoin am Wochenende, das von einigen Marktteilnehmern als Alternative zu Gold gesehen wird, hat dem Goldpreis in dieser Woche bislang auch noch keinen Auftrieb geben. Solange Gold die Unterstützung der Finanzanleger fehlt, dürfte es der Preis unseres Erachtens schwer haben, die charttechnisch wichtigen 100- und 200-Tage-Linien, die bei gut 1.790 USD verlaufen, und die psychologisch wichtige Marke von 1.800 USD zurückzuerobern. Auch den anderen Edelmetallen gegenüber zeigen sich die spekulativen Finanzinvestoren nicht mehr so aufgeschlossen: Bei Silber wurden die Netto-Long-Positionen in der letzten Berichtswoche leicht reduziert und bei Platin nahezu vollständig abgebaut. Bei Palladium wurden die Netto-Short-Positionen ausgeweitet. Hier bestehen jetzt seit Mitte September Netto-Short-Positionen, was eine nachhaltige Preiserholung wohl verhindert hat. Aktuell kostet eine Feinunze Palladium rund 1.850 USD. Gestern notierte Palladium zeitweise fast gleichauf mit Gold.

Produktidee: Faktor-Optionsscheine

WKN Typ Basiswert Merkmale
SF5DDQ Long Gold Future Faktor: 2
SF5DDJ Short Gold Future Faktor: -2
SF5DDS Long Silver Future Faktor: 3
SB3T9D Short Silver Future Faktor: -3
SB3T5G Long Platinum Future Faktor: 3
SB3T9Q Short Platinum Future Faktor: -3
SF4YAP Long Palladium Future Faktor: 5
SD5NLU Short Palladium Future Faktor: -5
Die Darstellung der genannten Produkte erfolgt lediglich in Kurzform.
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Industriemetalle: China importiert viel Kupfer und Eisenerz

Die chinesische Zentralbank hat gestern bekannt gegeben, ab dem 15. Dezember den Mindestreservesatz für die meisten Banken um 50 Basispunkte zu senken. Damit greift sie der heimischen Wirtschaft unter die Arme. Premierminister Li Keqiang ließ zudem verlauten, dass es Spielraum für weitere geldpolitische Maßnahmen gebe. Letzte Woche hatten die chinesischen Behörden bereits Lockerungen der Restriktionen im Immobiliensektor in Aussicht gestellt und signalisiert, die Wirtschaft im nächsten Jahr zu stabilisieren. Dies hat den Metallpreisen bislang aber keinen spürbaren Auftrieb gegeben. Kupfer kostet heute Morgen 9.500 USD je Tonne, Aluminium handelt bei 2.600 USD je Tonne. Die guten chinesischen Handelsdaten, die heute veröffentlicht wurden, helfen offenbar auch nur bedingt. China hat insgesamt betrachtet im November deutlich mehr Güter importiert als im Vorjahr und als erwartet. Gemäß Daten der Zollbehörde sind die Kupferimporte gegenüber Vorjahr zwar um 9% gefallen, mit 510 Tausend Tonnen lagen sie aber auf dem höchsten Niveau seit März. Die im Vergleich zum Oktober deutlich höheren Importe (+24%) stehen im Einklang mit der sich stabilisierenden Wirtschaft. Die Einfuhren von Kupferkonzentrat haben mit knapp 2,2 Millionen Tonnen ein Rekordhoch erreicht. Stark gestiegen sind auch die Importe von Eisenerz. Mit 105 Millionen Tonnen lagen sie im November auf einem 13-Monatshoch. Offenbar haben die stark gefallenen Preise Eisenerz hatte sich innerhalb weniger Monate mehr als halbiert den Kauf von Eisenerz auf dem seewärtigen Markt attraktiv gemacht. Da die Stahlproduktion in China aber noch gedrosselt ist, dürften die chinesischen Händler über Bedarf Eisenerz gekauft haben. Dies spiegelt sich auch in den Lagerbeständen wider: In den Häfen des Landes sind die Eisenerzvorräte auf den höchsten Stand seit Sommer 2018 gestiegen. Die hohen chinesischen Importe lassen den Eisenerzpreis in Singapur heute auf 113 USD je Tonne und damit den höchsten Stand seit fast sechs Wochen springen.

Produktidee: Faktor-Optionsscheine

WKN Typ Basiswert Merkmale
SD2TAT Long Copper Future Faktor: 4
SB3T73 Short Copper Future Faktor: -4
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Nachhaltigkeit als Megatrend

Das Thema Nachhaltigkeit ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Einer der Treiber dieses Themas ist die Klimakrise. Auf dem Weg zur angestrebten Klimaneutralität ist die Dekarbonisierung der Wirtschaft die tragende Säule. Das hat Auswirkungen auf viele Rohstoffe. Wer hierbei als Gewinner und Verlierer hervorgehen könnte, haben wir für Sie analysiert. Jetzt lesen!

Bitte beachten Sie die weiteren rechtlichen Hinweise hier!



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Im Artikel erwähnt
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