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PRESSESPIEGEL/Unternehmen

| Quelle: Dow Jones Newswire Web
Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.

DEUTSCHE BANK - Die Deutsche Bank verhandelt mit ihren Arbeitnehmervertretern über einen deutlichen Stellenabbau im deutschen Privatkundengeschäft. Das Institut will im Bereich Operations (Betrieb), in dem Hintergrundarbeiten wie Kreditabwicklung, die Prüfung von Sicherheiten und andere administrative Aufgaben der Privatkundensparte gebündelt sind, in den nächsten Jahren etwa 1500 bis 2000 Arbeitsplätze abbauen, sagten mehrere mit dem Sachverhalt vertraute Personen dem Handelsblatt. Derzeit arbeiten in dem Bereich ungefähr 6000 Menschen, heißt es in Finanzkreisen. Die Gespräche mit den Betriebsräten liefen seit einiger Zeit. Die Bank wollte sich zu den Informationen nicht äußern. Daneben hat das Institut nun auch zusätzlich Verhandlungen über einen Stellenabbau in den beiden Zentralen in Frankfurt und Bonn aufgenommen. (Handelsblatt S. 30/FAZ S. 21)

KNORR-BREMSE - Der Münchener Bahn- und Autozulieferer Knorr-Bremse trennt sich von seinem Vorstandschef Bernd Eulitz. Grund seien "tief greifende Meinungsverschiedenheiten zu Fragen der Führung und der aktiven Gestaltung unternehmerischer Belange", teilte das Unternehmen mit. Im Umfeld des Konzerns ist klar, auf wessen Geheiß die Trennung vollzogen wird: Mehrheitsaktionär Heinz Hermann Thiele hat durchgegriffen. Der Milliardär war erst vor Kurzem wieder in den Aufsichtsrat eingezogen. Seine Unzufriedenheit mit Eulitz war intern schon lange bekannt. (Handelsblatt S. 18)

APPLE - Jeder sechste Dollar, den Apple umsetzt, stammt aus China. Und die teuren Handys lässt man billig in der Volksrepublik bauen. Bisher war der Konzern kaum von Trumps Handelskrieg betroffen. Doch das könnte sich nun ändern. (SZ S. 21)

DEUTSCHE BAHN - Bis 2030 will die Deutsche Bahn das Schienennetz für 156 Milliarden Euro ausbauen und modernisieren. Doch bis dahin gehen 39.000 Eisenbahner in den Ruhestand. Die Grünen fürchten, dass der Staatskonzern die Investitionsoffensive gar nicht umsetzen kann. (Handelsblatt S. 25)

- Alle Angaben ohne Gewähr.

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

DJG/pi/kla

END) Dow Jones Newswires

August 14, 2020 00:24 ET (04:24 GMT)

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