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Rohstoffe: Uneinheitlicher Wochenstart

| Quelle: Societe Generale

Energie: Ölpreise steigen, Saudi-Arabien erhöht Verkaufspreise

Die Ölpreise starten mit Zuwächsen von rund 2,5% in die neue Handelswoche. Brent steigt auf 71,5 USD je Barrel, WTI auf 68 USD je Barrel. Am Freitag waren die Preise im späten Handel unter Druck geraten. Brent fiel dabei kurzzeitig erneut unter 70 USD. Sie schlossen die letzte Woche mit dem sechsten Wochenverlust in Folge (Brent -3,9%, WTI -2,7%), was die längste Verluststrecke seit gut drei Jahren bedeutet. Der Preisanstieg heute wurde ausgelöst durch die Anhebung der offiziellen Verkaufspreise (OSPs) durch Saudi-Arabien am Wochenende. Der weltgrößte Ölexporteur verlangt für Öllieferungen nach Asien im Januar einen nochmals höheren Preisaufschlag als im Vormonat. Für Arab Light müssen 3,3 USD je Barrel auf die Benchmark Oman/Dubai gezahlt werden. Das sind 60 US-Cent mehr als im Dezember und der stärkste Preisaufschlag seit Februar 2020, also seit dem Beginn der Pandemie. US-Abnehmer müssen 2,15 USD auf ASCI zahlen, 40 US-Cent mehr als in diesem Monat und soviel wie zuletzt im März 2020. Einzig für Europa wurden die Preise gesenkt. Hier steigt der Abschlag gegenüber Brent um 1 USD auf 1,3 USD je Barrel. Die höheren Preisaufschläge für Asien und die USA können als Anzeichen einer robusten Nachfrage gesehen werden. Damit wird die Entscheidung der OPEC+ von letzter Woche, die Ölproduktion im Januar um weitere 400 Tausend Barrel pro Tag zu erhöhen, untermauert. Allerdings hatte die OPEC+ angedeutet, im Falle einer Nachfrageabschwächung wegen “Omikron” die Entscheidung auch kurzfristig revidieren zu können. Saudi-Arabien hatte die OSPs für Asien schon im Sommer trotz Nachfragesorgen spürbar erhöht, musste dies im Herbst aber wieder rückgängig machen. Der starke Preisrückgang am Ölmarkt Ende November war auch auf spekulative Verkäufe zurückzuführen. Die Netto-Long-Positionen bei Brent fielen in der Woche zum 30. November um 55 Tausend auf 139 Tausend Kontrakte und damit auf das niedrigste Niveau seit gut einem Jahr. Bei WTI wurden die Netto-Long-Positionen um 35 Tausend auf 234 Tausend Kontrakte reduziert. Niedriger waren sie zuletzt im April 2020, als der WTI-Preis kurzzeitig negativ war.

Produktidee: Faktor-Optionsscheine

WKN Typ Basiswert Merkmale
SD0UN7 Long Oil Brent Future Faktor: 5
SF56W7 Short Oil Brent Future Faktor: -5
SD1CL9 Long WTI Light Crude Future Faktor: 3
SD2TAS Short WTI Light Crude Future Faktor: -3
Die Darstellung der genannten Produkte erfolgt lediglich in Kurzform.
Die maßgeblichen Produktinformationen stehen im Internet unter https://sg-zertifikate.de zur Verfügung. Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie bei Klick auf die WKN.
Sie sind im Begriff, ein komplexes Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann. Bitte beachten Sie, dass bestimmte Produkte nur für kurzfristige Anlagezeiträume geeignet sind. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers zu informieren, insbesondere um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollends zu verstehen. Die Billigung des Basisprospekts durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen.

Edelmetalle: Gold legt nach US-Arbeitsmarktdaten zu

Der Goldpreis ist am Freitag auf über 1.780 USD je Feinunze gestiegen, wo er auch zu Beginn der neuen Handelswoche notiert. Der Preisanstieg wurde wohl maßgeblich durch den Rutsch der Anleiherenditen unterstützt: Die Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen ist auf ein 2½-Monatstief von 1,34% abgesackt. Dass die von Bloomberg erfassten Gold-ETFs am Freitag den stärksten Tagesabfluss seit Anfang Oktober verzeichneten, fiel dagegen nicht ins Gewicht. Seit Monatsbeginn stehen mittlerweile Abflüsse von 10 Tonnen zu Buche. Heute Morgen stemmt sich der Goldpreis gegen den festen US-Dollar. Der Rückgang der Anleiherenditen wie auch der Anstieg des Goldpreises erfolgten nach der Veröffentlichung des US-Arbeitsmarktberichtes. Dieser wurde offenbar enttäuschend aufgenommen und viele Marktteilnehmer haben anscheinend keinen zweiten Blick in den Bericht geworfen. In den USA wurden im November zwar nur 210 Tausend neue Stellen geschaffen, deutlich weniger als erwartet und als im Vormonat. Allerdings ist zum Beispiel die Arbeitslosenquote, die auf einer anderen Umfrage basiert, spürbar gefallen. Insgesamt erholt sich der US-Arbeitsmarkt weiter. Unsere Volkswirte erwarten daher weiterhin, dass die US-Notenbank Fed auf ihrer Sitzung nächste Woche das sogenannte Tapering beschleunigt und schon im März beendet. Den endgültigen Anstoß dazu dürften die Verbraucherpreise für November geben, die am Freitag veröffentlicht werden und wohl auf den höchsten Stand seit fast 40 Jahren gestiegen sind. Silber, Platin und Palladium zeigen sich zum Wochenstart verhalten. Die fallenden Industriemetallpreise lasten wohl auf ihren Notierungen. Silber verliert in etwa 0,5%, Platin ist unverändert und Palladium fällt um 1,5% wieder unter die Marke von 1.800 USD je Feinunze.

Produktidee: Faktor-Optionsscheine

WKN Typ Basiswert Merkmale
SF5DDU Long Gold Future Faktor: 5
SF5DDD Short Gold Future Faktor: -5
SF5DDR Long Silver Future Faktor: 2
SF5DDK Short Silver Future Faktor: -2
SB3T41 Long Platinum Future Faktor: 2
SB3T7Y Short Platinum Future Faktor: -2
SF4YAP Long Palladium Future Faktor: 5
SD5NLU Short Palladium Future Faktor: -5
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Industriemetalle: Rekordhohe Edelstahlproduktion erwartet, Nickelmarkt 2022 aber überversorgt

An den Metallmärkten haben zu Wochenbeginn Sorgen über die Ausbreitung der neuen Virusvariante die Oberhand übernommen. Einhergehend mit dem festen US-Dollar starten daher alle Metallpreise schwach in den Handel. Das auf die Analyse der Stahlmärkte spezialisierte Research-Institut MEPS hat letzte Woche erneut seine Schätzung für die diesjährige Edelstahlproduktion angehoben. Demnach sollen 2021 global nun 56,8 Millionen Tonnen Edelstahl hergestellt werden, 11,6% mehr als im Vorjahr. In China, dem mit Abstand größten Produzenten, bleibt die Produktion aufgrund staatlicher Vorgaben zwar begrenzt. Dafür steigt sie in fast allen Ländern/Regionen außerhalb Chinas. MEPS hebt im Speziellen Indonesien hervor, wo in diesem Jahr seiner Einschätzung nach 4,5 Millionen Tonnen Edelstahl hergestellt werden. Damit schwingt sich Indonesien zum weltweit zweitgrößten Edelstahlproduzenten auf und überholt Indien. Für das nächste Jahr prognostiziert MEPS einen Anstieg der globalen Produktion um 2,5% auf ein neues Rekordhoch von 58,2 Millionen Tonnen. Dies reicht demnach aber nicht aus, die Marktlage spürbar zu entspannen. Da in vielen Ländern Edelstahl weiterhin knapp sei, werden sich die Käufer wohl auf anhaltend hohe oder sogar weiter steigende Preise einstellen müssen. Der starke Anstieg der Edelstahlproduktion gepaart mit der robusten Nachfrage aus der Batterieindustrie hat einen der größten Nickelproduzenten dazu veranlasst, seine Marktbilanzschätzung drastisch zu revidieren: In diesem Jahr soll der globale Nickelmarkt nun ein Angebotsdefizit von 149 Tausend Tonnen aufweisen. Zuvor ging das Unternehmen noch von einem Überschuss aus. Im nächsten Jahr soll der Nickelmarkt dann überversorgt sein (Überschuss von 59 Tausend Tonnen), da viel neues Angebot an den Markt kommt, insbesondere aus Indonesien. Der Nickelproduzent bleibt damit leicht unter der Schätzung der International Nickel Study Group (Überschuss von 76 Tausend Tonnen).

WKN Typ Basiswert Merkmale
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Nachhaltigkeit als Megatrend

Das Thema Nachhaltigkeit ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Einer der Treiber dieses Themas ist die Klimakrise. Auf dem Weg zur angestrebten Klimaneutralität ist die Dekarbonisierung der Wirtschaft die tragende Säule. Das hat Auswirkungen auf viele Rohstoffe. Wer hierbei als Gewinner und Verlierer hervorgehen könnte, haben wir für Sie analysiert. Jetzt lesen!

Bitte beachten Sie die weiteren rechtlichen Hinweise hier!



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Im Artikel erwähnt
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