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Schlimmste US-Inflationsbefürchtungen bewahrheiten sich (vorerst) nicht

| Quelle: Societe Generale

Schlimmste US-Inflationsbefürchtungen bewahrheiten sich (vorerst) nicht

Wie erwartet legten die US-Verbraucherpreise von Februar auf März deutlich zu. Der Anstieg war sogar etwas stärker als vom Analysten-Konsens erwartet, doch offensichtlich nicht stark genug für den Markt, der eher enttäuscht reagierte. Sowohl die US-Renditen als auch der US-Dollar gaben nach den Zahlen nach. Dies könnte ein Indiz dafür sein, dass die Inflationserwartungen des Marktes bereits deutlich überzogen sind. Und man kann es ihm nicht verübeln. Schließlich haben sich die Hiobsbotschaften rund um einen sich aufbäumenden Preisdruck zuletzt doch deutlich verdichtet: Steigende Frachtkosten aufgrund fehlender Containerschiffe, Engpässe bei Computer-Chips, Zuschüsse, die die Lohnausfälle überkompensieren, und natürlich eine steigende Nachfrage im Zuge einer allgemeinen Konjunkturerholung. Selbst einige US-Notenbanker warnten, dass Inflationsraten von über 3% vorstellbar wären. Und klar, der Anstieg der Vorjahresrate von 1,7% auf 2,6% war deutlich. Auch die Kernrate zog merklich an, liegt aber mit 1,6% noch unter dem 2%-Ziel der Notenbank. Von einer ausufernden Inflation kann hier also nicht die Rede sein. Natürlich mag es noch zu früh sein und die oben erwähnten preistreibenden Faktoren könnten in den nächsten Monaten noch ihre Wirkung entfalten. Aber die schlimmsten Erwartungen haben sich vorerst wohl nicht erfüllt. Heute dürfte Fed-Chair Jay Powell im Rahmen einer Rede dann auch noch die Gelegenheit nutzen, den Markt daran zu erinnern, dass der Inflationsanstieg ohnehin nur auf temporäre Faktoren zurückzuführen ist. Noch muss sich zeigen, dass die Fed mit dieser Sicht falsch liegt, womit sich auch USD-Bullen erst einmal in Geduld üben müssen.

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WKN Typ Basiswert Merkmale
SD9J7L Call EUR/USD Hebel: 12,5
SD9WZ6 Put EUR/USD Hebel: 15,5
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GBP: Die Impffreude verfliegt

Der Siegeszug der britischen Währung hat erst einmal ein Ende gefunden. Seit Monatsanfang zählt das Pfund sogar zu den größten Verlierern unter den G10-Währungen. Dabei sind die ursprünglichen Treiber der Pfund-Stärke weiterhin gegeben. Die Impfkampagne im UK läuft nach wie vor rund. Darüber hinaus schlägt sich die Wirtschaft trotz der noch bestehenden Coronabedingten Belastungen weitaus besser als erwartet und die Regierung hat bereits damit begonnen, den Lockdown schrittweise aufzuheben, womit die Konjunkturdynamik in den nächsten Wochen und Monaten deutlich an Fahrt aufnehmen sollte.

Gleichzeitig scheint dem Markt jedoch klar zu werden, dass eine erfolgreiche Impfkampagne noch lange kein Garant für gesamtwirtschaftlichen Erfolg ist. Zum einen muss bedacht werden, dass die britische Wirtschaft vergangenes Jahr deutlich härter von der Coronakrise getroffen wurde als andere Volkswirtschaften und sie somit auch noch größeren Aufholbedarf hat. Zum anderen dürften die Befürchtungen zugenommen haben, dass sich der Brexit als wesentlicher Bremsklotz erweisen könnte. Zwar haben sich die Exporte in die EU im Februar von ihrem scharfen Einbruch im Januar zumindest teilweise erholen können. Dennoch verläuft die Erholung der Exporte insgesamt schleppend im Vergleich zu den Importen, wodurch die Handelsbilanz tiefer in den negativen Bereich gedrückt wird. Enttäuschend ist, dass die Exporte außerhalb der EU im Februar sogar rückläufig gegenüber dem Vormonat waren und entsprechend bislang keine nennenswerte Verschiebung der Handelsströme von der EU in den Rest der Welt wahrnehmbar ist. Klar, Handelsströme sind notorisch träge – was nicht ist, kann also noch werden. Ich bin jedoch etwas skeptischer angesichts der Tatsache, dass die EU und das UK natürliche Handelspartner sind, also sie laut dem ökonomischen „Gravitationsmodell“ aufgrund ihrer Größe und Nähe zueinander automatisch vergleichsweise viel miteinander handeln sollten und daher eine nennenswerte Verschiebung des Handels unwahrscheinlich erscheint – zumal das UK mit den meisten anderen größeren Wirtschaftsräumen, wie den USA, noch kein Freihandelsabkommen geschlossen hat. Somit ist zu befürchten, dass die Exportentwicklung noch eine ganze Weile schwächeln wird, was sich wiederum negativ auf das Wachstum auswirken würde. Eine gewisse Risikoprämie auf die GBP-Wechselkurse würde ich vor diesem Hintergrund als gerechtfertigt erachten.

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WKN Typ Basiswert Merkmale
CJ4VF4 Call EUR/GBP Hebel: 13,9
CL7FF2 Put EUR/GBP Hebel: 13,9
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Dämpfer für die NOK

Die Norges Bank hatte sich in ihrer letzten Sitzung Mitte-März noch optimistisch gegeben und eine Zinserhöhung in ihren Projektionen sogar auf dieses Jahr vorgezogen. Und sie hatte gute Gründe: Die Inflation verharrt nach wie vor über ihrem 2%-Ziel und die Wirtschaft hat sich im letzten Jahr nicht nur besser geschlagen als sie erwartet hatte, sondern auch als die meisten anderen Volkswirtschaften. Doch wie die jüngsten monatlichen BIP-Daten zeigten, scheint ihre Widerstandskraft zu schwinden. Sowohl im Januar als auch im Februar schrumpfte die Wirtschaft, im Februar sogar stärker als erwartet. Der Europaweite Lockdown erweist sich als größere Belastung als angenommen. Die schwachen Daten nagen nun wiederum an den Zinsplänen der Norges Bank, die erfahrungsgemäß in ihrem Entscheidungsprozess ein hohes Gewicht auf das Wirtschaftswachstum legt. Sollten die Daten für den vergangenen Monat (PMI, Einzelhandelsumsätze, Industrieproduktion) bis zur nächsten Sitzung der Norges Bank Anfang Mai nicht deutlich positiv überraschen, dürfte der Markt in der Erwartung einer wieder vorsichtigeren Norges Bank seine Zinshoffnungen eher zurückschrauben und damit auch der NOK den Wind aus den Segeln nehmen.

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WKN Typ Basiswert Merkmale
SD9RG9 Call EUR/NOK Hebel: 5,7
CL7FGM Put EUR/NOK Hebel: 5,6
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Start in die Dividendensaison

Auch in diesem Jahr ist im Frühjahr die Zeit für Hauptversammlungen und so können sich viele Aktionäre über Ausschüttungen freuen. Lesen Sie hier, was Anleger von der kommenden Dividendensaison erwarten können.

Bitte beachten Sie die weiteren rechtlichen Hinweise hier!



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