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Seitwärtshandel in EUR-USD dürfte sich vorerst wohl fortsetzen

| Quelle: Societe Generale

Der Dollar kann die Partie auch nicht für sich entscheiden

Der aktuelle Seitwärtshandel in EUR-USD dürfte sich vorerst wohl fortsetzen. Denn weder Euro noch Dollar können den Markt derzeit von sich überzeugen. Zwar spricht auf den ersten Blick derzeit manches für den Dollar: Dank des Impffortschritts in den USA und den billionenschweren Fiskalpaketen der Biden-Administration rechnet der Markt damit, dass die US-Wirtschaft besser und schneller aus der Krise kommt und deshalb auch die Inflation nachhaltig steigen wird, abzulesen an den seit Wochen steigenden Inflationserwartungen. Dies schürt Erwartungen am Markt, dass die Fed mittelfristig ihre Geldpolitik normalisieren wird, was wiederum den Dollar gegenüber dem Euro stützt. Schließlich ist im Gegensatz dazu eine Normalisierung der Geldpolitik in der Eurozone nicht absehbar, wie das Protokoll zu letzten EZB-Sitzung gestern wieder einmal eindrücklich belegte. Allerdings bemüht sich die Fed schon seit Monaten unermüdlich, genau diese Erwartungen an eine baldige Normalisierung der Geldpolitik zu dämpfen. Fed Chef Powell warnte gestern, die Fed würde die Inflationserwartungen sehr genau beobachten, und wenn sie feststelle, dass diese sich hartnäckig und deutlich über einem Niveau bewegen, mit dem die Fed zufrieden sei, würde sie darauf reagieren. Eine klare Ansage an den Markt, es mit seinen Erwartungen nicht zu übertreiben. Verschiedene FOMC-Mitglieder ermüden ebenfalls nicht zu betonen, dass die beiden Ziele – Vollbeschäftigung und eine Inflationsrate von durchschnittlich 2% – noch lange nicht erreicht sind und eine expansive Geldpolitik deshalb noch lange erforderlich ist. Durch eine temporär höhere Inflation wird die Fed hindurchsehen. Konjunkturdaten, die hinter den Erwartungen zurückbleiben, wie beispielsweise die US Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung gestern, können dem Dollar vor diesem Hintergrund auch immer wieder einen Dämpfer verpassen. Insofern kann auch der Dollar die Partie nicht für sich entscheiden, was angesichts der schwankenden Impf- und Datenlage dies- und jenseits des Atlantiks weiterhin für volatilen Handel in der 1,17-1,20-Spanne in EUR-USD spricht.

Produktidee: BEST Turbo-Optionsscheine

WKN Typ Basiswert Merkmale
CL9LAD Call EUR/USD Hebel: 17,1
SD96Q8 Put EUR/USD Hebel: 17,2
Die Darstellung der genannten Produkte erfolgt lediglich in Kurzform.
Die maßgeblichen Produktinformationen stehen im Internet unter https://sg-zertifikate.de zur Verfügung. Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie bei Klick auf die WKN.
Sie sind im Begriff, ein komplexes Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann. Bitte beachten Sie, dass bestimmte Produkte nur für kurzfristige Anlagezeiträume geeignet sind. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers zu informieren, insbesondere um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollends zu verstehen. Die Billigung des Basisprospekts durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen.

Norwegische Krone bleibt im Aufwind

Die Norges Bank wird wohl als eine der ersten G10-Zentralbanken ihren Leitzins anheben, was der Krone auch in den kommenden Monaten zugutekommen wird. Im März zog die Norges Bank ihren Zinspfad nach vorne und signalisiert nun eine erste Anhebung des Leitzinses schon zum Jahresende. Angesichts der Tatsache, dass sie als eine der wenigen Zentralbanken in der Krise nicht zum Mittel der Anleihekäufe gegriffen hat, muss sie sich keine Gedanken über Tapering machen, sondern kann ihren Zinspfad entsprechend ihrer Einschätzung flexibel anpassen. Im Vergleich zu anderen Wirtschaftsräumen ist Norwegen trotz der Pandemie-bedingten Einschränkungen recht gut und besser als von der Norges Bank zunächst erwartet durch das Winterhalbjahr gekommen, nicht zuletzt aufgrund des starken fiskalischen Impulses. Zwar könnte das BIP in Q1 stagniert haben, aber die Norges Bank rechnet im Zuge der fortscheitenden Impfungen mit einer zunehmenden Belebung der Aktivität in Q2, zumal die Regierung ab Mitte Mai eine schrittweise Öffnung des Lebens plant und mit der Lockerung der Restriktionen die Wirtschaftsaktivität deutlich anspringen dürfte.

Da die Wirtschaft gegen Ende 2021 möglicherweise schon ihr Vorkrisenniveau erreicht haben wird und sich die Norges Bank um die Risiken der Finanzstabilität aufgrund der niedrigen Zinsen sorgt, ist ein erster Zinsschritt zum Jahresende durchaus denkbar. Die Inflation wird dabei weniger eine Rolle spielen, obwohl sie erst noch auf hohen Niveaus verharren und im Jahresverlauf allmählich sinken wird. Aufgrund von Basiseffekten und der abwertenden Krone in der Covid-Krise letztes Jahr sprang die Gesamtrate im Februar auf 3,3%, die Kernrate auf 2,7%. Damit liegen beide deutlich über dem Inflationsziel von 2%. Auch im März 2021 dürfte die Inflation noch hoch geblieben sein, wie die Zahlen heute früh belegen werden. Erst nach und nach fällt der Basiseffekt aus den Raten und die stärkere Krone wird ihren Effekt auf die Inflationsrate zeigen. Die Norges Bank rechnet deshalb mit nachlassendem Inflationsdruck im Jahresverlauf. Außerdem hat sie schon in der Vergangenheit bewiesen, dass sie bereit ist, falls notwendig ein zweitweises Überschießen der Inflationsrate zu tolerieren.

Alles in allem also genügend Gründe, weshalb die norwegische Krone auch in den kommenden Monaten im Aufwind bleiben sollte. Dazu kommt ein Ölpreis, der sich von seinen Tiefs letztes Jahr deutlich erholt und über der 60$-Marke etabliert hat, weshalb die norwegische Krone seit einigen Monaten deutlich besser performt als beispielsweise ihr schwedisches Pendant. Auch wenn Rücksetzer in der NOK aufgrund eines schwankenden Ölpreises oder aufgrund von plötzlich steigender Risikoaversion an den Märkten möglich sind, fühlen wir uns doch mit unserer Prognose wohl, dass die NOK im Jahresverlauf tendenziell gefragt bleiben wird. Allerdings dürfte die 10-Marke in EUR-NOK gute Unterstützung bieten, da bereits viel Positives in der NOK eingepreist sein dürfte.

Produktidee: BEST Turbo-Optionsscheine

WKN Typ Basiswert Merkmale
CU3ADJ Call EUR/NOK Hebel: 23,7
SB79M7 Put EUR/NOK Hebel: 24,7
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Die Bank of Canada wird vorsichtig bleiben

Es spricht einiges dafür, dass die Bank of Canada (BoC) vorsichtig bleiben wird. Ähnlich wie die Fed dürfte sie auf absehbare Zeit betonen, dass es noch viel zu früh ist, weniger expansiv zu werden. Schließlich wird sie vermeiden wollen, dass der Markt darauf setzt, sie könne frühzeitig ihr Anleihekaufprogramm zurückfahren, was den kanadischen Dollar aufwerten lassen würde. Kanadas Wirtschaft wird durch die Pandemie gleichermaßen gebeutelt wie die vieler anderer Länder. Der Staat Ontario hat jüngst wieder schärfere Restriktionen verhängt. Gleichzeitig schreitet die Impfkampagne langsamer voran als in den USA. Zwar hat sich der Arbeitsmarkt von seinem scharfen Einbruch letztes Jahr deutlich erholt, aber weder Beschäftigung noch Arbeitslosenquote sind annähernd in die Nähe des Bereichs zurückgekehrt, auf dem sie vor der Krise letztes Jahr lagen. Die Erholung am Arbeitsmarkt wird sich zwar fortsetzen, wie der Arbeitsmarktbericht für März heute zeigen wird, aber eben nur langsam. Grund genug für die BoC, dem Markt immer wieder vor Augen zu führen, dass Hoffnungen auf eine weniger expansive Geldpolitik nicht gerechtfertigt sind. Die nächste Gelegenheit hierfür bietet sich auf ihrer Sitzung am 21. April. Das bedeutet, dass das Aufwertungspotential des CAD erst einmal begrenzt ist. USD-CAD dürfte deshalb auf kurze Sicht nicht auf 1,24 zurückkehren, sondern sich im Bereich um 1,26 etablieren.

Produktidee: BEST Turbo-Optionsscheine

WKN Typ Basiswert Merkmale
CJ4VEE Call EUR/CAD Hebel: 20,1
SD9LL9 Put EUR/CAD Hebel: 21,7
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Start in die Dividendensaison

Auch in diesem Jahr ist im Frühjahr die Zeit für Hauptversammlungen und so können sich viele Aktionäre über Ausschüttungen freuen. Lesen Sie hier, was Anleger von der kommenden Dividendensaison erwarten können.

Bitte beachten Sie die weiteren rechtlichen Hinweise hier!



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