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Shell hat endlich wieder Geld verdient

| Quelle: finanztreff

Shell hat mit der Ölförderung im ersten Quartal erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie wieder Geld verdient. An der Börse sorgte dies jedoch nicht für große Begeisterung

Das Geschäft mit der Erkundung und Förderung habe von den gestiegenen Rohölpreisen profitiert, teilte das Unternehmen am Mittwoch auf Basis vorläufiger Zahlen mit. Das bereinigte Ergebnis des Bereichs dürfte daher im schwarzen Bereich liegen. Die zeitweilige Unterbrechung der Öl- und Gas-Produktion durch die Winterstürme in Texas werde den bereinigten Gewinn des Konzerns jedoch mit bis zu 200 Millionen Dollar belasten.

Im Gegensatz zu anderen Unternehmensteilen wie der Raffinerie-Sparte hatte das Ölgeschäft des Konzerns wegen des Verfalls der Energiepreise infolge der Pandemie 2020 durchgängig Verluste geschrieben. Doch auch im Raffineriesegment habe sich laut Shell die Entwicklung im Vergleich zum vierten Quartal etwas verbessert. Das Geschäft war trotz der Pandemie im vergangenen Jahr größtenteils profitabel geblieben.

Das macht die Aktie von Royal Dutch Shell

Die Aktie von Shell -0,94% legte auf die Mitteilung vom Mittwoch nur leicht um 0,3 Prozent zu. Laut Analysten von Jefferies sei der Zwischenbericht "etwas enttäuschend" ausgefallen – zumal der Kontrahent BP am Vortag einen starken Zwischenbericht vorgelegt habe. An der Einschätzung für das Gesamtjahr ändert sich jedoch im Wesentlichen nichts. Der steigende Ölpreis bleibt der entscheidende Faktor für die Shell-Aktie.

Mit Material von dpaAFX.
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