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US Dollar revidiert die Verluste nach der Fed

| Quelle: Societe Generale

US Dollar revidiert die Verluste nach der Fed

Die Enttäuschung über die unverändert taubenhafte Ausrichtung der Fed belastete den Dollar nur kurz. Im Laufe des gestrigen Tages konnten der US Dollar schon wieder von weiter steigenden US-Renditen profitieren. Dabei ist der Anstieg der längerfristigen Renditen keineswegs so zu verstehen, dass der Markt die expansive Haltung der Fed in Frage stellt. Im Gegenteil, die Forward Guidance der Fed, auf absehbare Zeit keine Zinserhöhungen in Erwägung zu ziehen, wirkt, wie man zum Beispiel an den stabilen Renditen 2-jähriger US-Staatsanleihen sieht.

Der Sprung der 10-jährigen Rendite auf über 1,7% ist vielmehr als Zugeständnis an die aktuelle geldpolitische Strategie der Fed zu sehen. Offensichtlich hält die Mehrheit der Marktteilnehmer die Zurückhaltung der Fed für angemessen und geht davon aus, dass diese die wirtschaftliche Erholung unterstützt. Das verbessert den längerfristigen Konjunkturausblick und rechtfertigt damit langfristig höhere Zinsen und einen stärkeren Dollar.

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WKN Typ Basiswert Merkmale
SD9TJ1 Call EUR/USD Hebel: 9,3
CJ4U2M Put EUR/USD Hebel: 9,4
Die Darstellung der genannten Produkte erfolgt lediglich in Kurzform.
Die maßgeblichen Produktinformationen stehen im Internet unter https://sg-zertifikate.de zur Verfügung. Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie bei Klick auf die WKN.
Sie sind im Begriff, ein komplexes Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann. Bitte beachten Sie, dass bestimmte Produkte nur für kurzfristige Anlagezeiträume geeignet sind. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers zu informieren, insbesondere um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollends zu verstehen. Die Billigung des Basisprospekts durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen.

NOK: Norges Bank zieht Zinspfad vor

Die Norges Bank hat ihrem Ruf als falkenhafteste G10-Zentralbank gestern alle Ehre gemacht und ihren Zinspfad noch einmal nach vorne gezogen. Sie signalisiert nun eine erste Zinserhöhung bereits im zweiten Halbjahr dieses Jahres. Da sie damit nur die Markterwartungen bestätigte, reagierte die norwegische Krone nur verhalten. Im Laufe des Tages wertete sie aufgrund des Kollaps des Ölpreises sogar ab.

Das ändert natürlich nichts daran, dass der Ausblick für die Krone grundsätzlich positiv bleibt. Neben der falkenhaften Ausrichtung der Norges Bank stützen die grundsätzliche Erholung der Ölpreise und der bessere Konjunkturausblick die Krone. Positiv ist auch, dass die starke Krone den Inflationsanstieg im Zaum halten dürfte, der sonst zu einem Belastungsfaktor für die Währung werden könnte, da die Norges Bank angesichts der anhaltenden Unsicherheiten mit Blick auf die wirtschaftliche Erholung von raschen Zinserhöhungen sicher absehen möchte.

Diese Unsicherheiten dürften in unseren Augen auch eine deutlichere NOK-Aufwertung in den nächsten Monaten verhindern. Denn sollte die starke Krone zum Belastungsfaktor für die heimische Wirtschaft werden, könnte die Norges Bank ihren Zinsausblick schnell wieder überdenken. Wir prognostizieren daher auch weiterhin nur eine langsame Aufwertung der NOK.

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WKN Typ Basiswert Merkmale
CJ4VMJ Call EUR/NOK Hebel: 13,9
SB7MVQ Put EUR/NOK Hebel: 12,9
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YEN: BoJ mit diversen Änderungen, aber ohne Überraschungen

Der Yen reagierte verhalten auf das lang erwartete geldpolitische Statement der Bank of Japan (BoJ) heute früh. Das kann man einem effektiven Erwartungsmanagement im Vorfeld zuschreiben, oder der Überforderung angesichts der 91 Seiten, die das Ergebnis der geldpolitischen Sitzung insgesamt wiedergeben. Und nein, auch wir haben die noch nicht alle im Detail durchgelesen. Deshalb ist schwer abzuschätzen, ob und wie sich die folgenden, insgesamt überwiegend technischen Änderungen längerfristig genau auf die Märkte und die Realwirtschaft auswirken:

  • Die BoJ hat den Bereich, in dem die 10-jährigen Renditen um ihr 0% Ziel schwanken, nicht ausgeweitet, aber erstmals explizit spezifiziert und dabei festgestellt, dass die erlaubte Schankungsbreite mit +/- 0.25 Prozentpunkten weiter ist, als die bisher vom Markt unterstellten +/- 0.2 Prozentpunkte.
  • Die BoJ verzichtet zukünftig auf ein Kaufziel für ETFs und ist nur noch durch eine Obergrenze gebunden. Effektiv dürfte dies zu geringeren Käufen führen die sich auf Zeiten erhöhter Unruhe an den Aktienmärkten konzentrieren.
  • Die BoJ kündigt ein neues Programm und Änderungen am dreigliedrigen Zinssystem an, um Anreize für die Kreditvergabe zu stärken und weitere Zinssenkungen trotz der negativen Auswirkungen auf das Bankwesen glaubhaft zu machen.

Insgesamt lässt sich feststellen, dass der BoJ die geldpolitische Schlagkraft fehlt, ihre Geldpolitik aktiv weiter zu lockern und sie sich deshalb darauf konzentriert, die Abwärtsrisiken zu begrenzen und weiter Handlungsfähigkeit zu signalisieren. Das geht so lange gut, wie das Marktumfeld mitspielt. Aktuell ist das der Fall. Gezogen von den USA steigen die Renditen weltweit an wodurch die verankerten japanischen Anleihen unattraktiver werden. Gleichzeitig bessert sich global die Stimmung, da fortschreitende Impfungen und die Hoffnung auf eine boomende US-Wirtschaft den Konjunkturausblick weltweit aufhellen. Im Zuge dessen konnte der Yen seit Jahresbeginn bereits 5% gegenüber dem US Dollar abwerten. Das unterstützt die japanischen Exporteure und – so zumindest die Hoffnung – über höhere Importpreise mittelfristig auch die Inflation. Sollten sich die globalen Reflationierungshoffnungen jedoch nicht bewahrheiten, dürfte sich der seit 2015 anhaltende, langsame Aufwertungstrend des Yen fortsetzen. Daran könnten die heutigen Änderungen der japanischen Geldpolitik wohl nichts ändern.

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WKN Typ Basiswert Merkmale
CL9HPS Call EUR/JPY Hebel: 10,8
CJ4VL4 Put EUR/JPY Hebel: 9,7
CJ4U89 Call USD/JPY Hebel: 10,2
CJ4VBD Put USD/JPY Hebel: 10,0
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Technologiewerte im Fokus

Seit dem Corona-Crash 2020 haben sich die Aktienmärkte oft mehr als erholt. Dabei sticht vor allem der Tech-Sektor mit seiner Performance hervor. Hier erfahren Sie, was die Branche antreibt und welche Einzelwerte Sie sich einmal genauer ansehen sollten.

Bitte beachten Sie die weiteren rechtlichen Hinweise hier!



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