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USD: Fed-Sitzung wirft ihre Schatten voraus

| Quelle: Societe Generale

Fed-Sitzung wirft ihre Schatten voraus

EUR-USD zeigte gestern im europäischen Handel kaum ein Lebenszeichen. Zugegebermaßen gab es außer dem Empire State Index aus den USA keine nennenswerte Datenveröffentlichung. Und selbst die Veröffentlichung des Empire State Index über den Erwartungen war nicht in der Lage, EUR-USD zu bewegen. Es sieht so aus, als würde die Fed-Sitzung, deren geldpolitische Entscheidung morgen ansteht, ihre Schatten bereits voraus werfen. Heute hat der Datenkalender mit dem ZEW-Index sowie den US-Einzelhandelsumsätzen und der US-Industrieproduktion etwas mehr zu bieten. Die Einzelhandelsumsätze in den USA dürften zwar im Februar etwas schwächer gewesen sein. Mit Blick auf das Fiskalpaket der US-Regierung dürfte dies allerdings nur eine vorübergehende Schwäche gewesen sein. Insgesamt hellt sich das Konjunkturbild weiter auf. Entscheidend für den Markt ist allerdings letztlich wie die Notenbanken darauf reagieren. Tapering-Spekulationen oder Zinserhöhungsspekulationen erhalten Nahrung, wenn ein billionenschweres Fiskalpaket verabschiedet wird oder wenn Konjunkurdaten nach oben überraschen. Aber letztlich nützt dies alles wenig, wenn die Notenbanken nicht bereit sind, darauf mit einer strafferen oder besser gesagt weniger expansiven Geldpolitik zu reagieren. Insofern richtet sich der Blick des Marktes auf die FOMC-Sitzung. Die Fed dürfte wohl weiter bemüht sein, Erwartungen für eine anstehende Kehrtwende in der US-Geldpolitik zu dämpfen. Inwiefern sie den Markt allerdings davon überzeugen kann, bleibt abzuwarten. Dies werden wir erst morgen Abend sehen und bis dahin dürfte EUR-USD sich auf den aktuellen Niveaus wohl fühlen.

Produktidee: BEST Turbo-Optionsscheine

WKN Typ Basiswert Merkmale
SD9TJ1 Call EUR/USD Hebel: 9,3
CJ4U2M Put EUR/USD Hebel: 9,4
Die Darstellung der genannten Produkte erfolgt lediglich in Kurzform.
Die maßgeblichen Produktinformationen stehen im Internet unter https://sg-zertifikate.de zur Verfügung. Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie bei Klick auf die WKN.
Sie sind im Begriff, ein komplexes Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann. Bitte beachten Sie, dass bestimmte Produkte nur für kurzfristige Anlagezeiträume geeignet sind. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers zu informieren, insbesondere um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollends zu verstehen. Die Billigung des Basisprospekts durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen.

SEK: Übertriebene Reaktion auf Inflationsdaten

Nachdem die Inflation in Schweden im vergangenen Jahr sehr niedrig war und der Riksbank Kopfzerbrechen bereitete, stieg die Inflationsrate zu Jahresbeginn deutlich an. Aufgrund der langen Phase niedriger Inflationsraten dominiert am Markt aber anscheinend die Sorge, dass die höhere Inflation nur ein kurzes Intermezzo sein könnte. Denn nur so ist zu erklären, warum die SEK gestern unter Abwertungsdruck kam, nachdem die Inflationsdaten für Februar veröffentlicht wurden. Nach 1,7% im Januar lag das von der Riksbank favorisierte Inflationsmaß CPIF im letzten Monat bei 1,5%. Erwartet wurde ein Anstieg auf 1,8%. Eigentlich kein dramatisch niedriges Niveau. Allein schon das Verfehlen der Markterwartungen bzw. der Rückgang der Inflationsrate reichte aber schon aus, um das Thema negative Zinsen wieder auf den Tisch zu bringen und die SEK zu schwächen. Wir halten die Reaktion für übertrieben. Das Inflationsziel der Riksbank liegt zwar bei 2%, sie akzeptiert aber Schwankungen im Bereich von +/-1 Prozentpunkt. Die aktuellen Preisdaten dürfte die Riksbank daher entspannt sehen. Ohnehin wird sie einer einzigen Inflationsveröffentlichung nicht allzu viel Gewicht beimessen. Denn laut Riksbank wird die Inflation dieses Jahr ähnlich wie bereits im vergangenen Jahr ungewöhnlich stark schwanken. Unter anderem wegen Erhebungsproblemen und verändertem Konsumentenverhalten durch die Corona-Pandemie. Um die Riksbank zu mehr Anleihekäufe oder gar zu einer Zinssenkung zu bewegen, müsste sich die Pandemie-Lage schon erheblich verschlechtern. Danach sieht es aber aktuell nicht aus. Zwar dürfte der Weg aus der Pandemie holprig verlaufen, eine allmähliche Rückkehr zur Normalität in den nächsten Monaten ist aber wahrscheinlich. Kein Grund also für die Riksbank wieder in den Krisenmodus zu schalten – niedrigere Inflation hin oder her. Ohnehin sollte der Inflationsdruck in den kommenden Monaten eher steigen, denn neben dem steigenden Ölpreis dürfte sich mit der Erholung der Wirtschaft die Situation am Arbeitsmarkt verbessern. Wir sehen aktuell daher keinen Grund für negative Zinsen in Schweden und daher auch keinen Grund für eine nennenswert schwächere Krone. Allerdings hat die Krone im vergangenen Jahr zum Euro deutlich aufgewertet, und viel Positives dürfte bereits eingepreist sein. Für eine weitere Erholung der SEK dürfte es aktuell aufgrund der immer noch hohen Unsicherheit im Zusammenhang mit der Pandemie zu früh sein. Wir sehen EUR-SEK daher in den nächsten Wochen erstmal seitwärts bei knapp über der Marke von 10,00.

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WKN Typ Basiswert Merkmale
SD9QTU Call EUR/SEK Hebel: 4,9
CU8MJC Put EUR/SEK Hebel: 4,7
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RBA zeigt sich weiterhin besorgt über den Arbeitsmarkt

Die Veröffentlichung des Sitzungsprotokolls der australischen Notenbank (Reserve Bank of Australia, RBA) brachte keine Überraschungen. Während sich die konjunkturelle Lage zunehmend gebessert hat und sich mit Blick auf die Impfungen gegen das Coronavirus weiter bessern wird, zeigte sich die RBA weiterhin besorgt über die Entwicklung am Arbeitsmarkt. Zwar erwartet sie nicht, dass das Auslaufen des Jobkeeper Programm der Regierung Ende des Monats die Arbeitslosenquote wieder deutlich in die Höhe treiben wird. Allerdings dürfte der Lohndruck weiterhin sehr niedrig bleiben. Um die Inflation in Richtung Inflationsziel der RBA zu schieben, müssten die Löhne schon deutlich stärker steigen und hierfür müsste die Arbeitslosenquote deutlich niedriger sein. Dies dürfte aber so schnell nicht geschehen. Das Lohnwachstum dürfte laut RBA in den nächsten Jahren sehr niedrig sein und die Inflation dürfte nicht vor Anfang 2024 nachhaltig im Zielkorridor der RBA von 2-3% liegen. Vor diesem Hintergrund stehen die Daten zum Arbeitsmarkt, welche am Donnerstag veröffentlicht werden, im Fokus. Im Februar dürfte sich die Lage am Arbeitsmarkt nur leicht gebessert haben. Insofern besteht erstmal kein Grund daran zu zweifeln, dass die RBA noch lange an ihrer expansiven Geldpolitik festhalten wird und insofern vorerst auch kein Grund für einen stärkeren AUD.

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WKN Typ Basiswert Merkmale
SD9MA2 Call EUR/AUD Hebel: 5,9
CL7W8R Put EUR/AUD Hebel: 5,8
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Technologiewerte im Fokus

Seit dem Corona-Crash 2020 haben sich die Aktienmärkte oft mehr als erholt. Dabei sticht vor allem der Tech-Sektor mit seiner Performance hervor. Hier erfahren Sie, was die Branche antreibt und welche Einzelwerte Sie sich einmal genauer ansehen sollten.

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